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Die Initiative „Junge Waldeigentümer – AGDW“ wurde im Januar 2019 in Berlin gegründet.

Netzwerk „Junger Waldeigentümer“ soll aufgebaut werden

Im Januar 2019 trafen sich 25 Teilnehmer zur Gründung der „Jungen Waldeigentümer – AGDW“ in Berlin. In Zukunft soll unter dem Dach der AGDW ein deutschlandweites Netzwerk junger Waldeigentümer aufgebaut werden.

„Mit dieser Initiative erhalten die jungen Waldeigentümer eine Stimme und eine Interessenvertretung“, sagte Alexander Zeihe, Hauptgeschäftsführer der AGDW. „Vor dem Hintergrund des Generationenwechsels ist ein solches Netzwerk von großer Bedeutung, um die Familienforstbetriebe zu stärken.“

Eingeladen waren sowohl zukünftige als auch bereits tätige junge Waldeigentümer sowie jene, die sich für die Forstwirtschaft, den Waldbau und den Einsatz für das Eigentum begeistern. Dabei sei weder die Betriebsgröße noch das Alter entscheidend. Die Freude am Wald und die Motivation, für dessen nachhaltige Bewirtschaftung gemeinsam einzutreten, seien das bindende Element. Besonders aktuelle Anliegen der Jungen Waldeigentümer sind der politische und forstwirtschaftliche Umgang mit den Herausforderungen des Klimawandels, ein nachhaltiger und integrativer Naturschutz nach Augenmaß sowie die Integration der Kleinprivatwaldbesitzer.

Waldbauliche und politische Exkursionen

„Es ist wichtig, dass sich die junge Generation, die später die volle Verantwortung für einen Wald trägt, organisiert“, sagte Moritz Raben, einer der Gründer der Jungen Waldeigentümer. „So können sie ihre Interessen in die Verbandsarbeit und in die Politik einbringen und ein eigenes Netzwerk bilden.“ Um diese gemeinsame Basis für die Arbeit der Jungen Waldeigentümer zu schaffen, stehen zukünftig waldbauliche und politische Exkursionen im Vordergrund. Neben der Erweiterung der eigenen forstwirtschaftlichen Perspektiven sollen die Kontakte untereinander aufgebaut und gestärkt werden.

Aktuell werden die Grundlagen der Arbeit der Junge Waldeigentümer gelegt. So wird eine Satzung zu den Strukturen und Zielen formuliert, die Mitgliederkartei aufgebaut und die erste waldbauliche Exkursion geplant. Diese wird Ende Mai/Anfang Juni in der Nähe von Erfurt stattfinden und neben den waldbaulichen Themen auch Anlass sein für die Entscheidung zur Satzung und Wahl des neuen Vorstands. „Auch für die AGDW ist die Schaffung einer professionellen Struktur ein wichtiger Schritt“, sagte Zeihe. „So können neue Ideen und Impulse an den Verband weitergegeben werden.“

Mitgliedsanträge unter www.waldeigentuemer.de/verband/junge-waldeigentuemer/

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