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Die SDW hat am 3. November zum digitalen runden Tisch eingeladen. Thema war die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements junger Menschen für den Wald.

Junge Ehrenamtliche richten Forderungen an Politik

Gerade in der aktuellen Situation mit langen Dürreperioden und großen Waldschäden, engagieren sich viele junge Menschen ehrenamtlich im und für den Wald. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) lud daher am 3. November zum digitalen runden Tisch „Jugendengagement für den Wald“, um das ehrenamtliche Engagement junger Menschen zu stärken.

Diese richteten ihre Wünsche und Forderungen direkt an den parlamentarischen Staatssekretär Uwe Feiler, den Waldbeauftragten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, Cajus Caesar und weitere Vertreter*innen aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

Unter den jungen Ehrenamtlichen waren unter anderem Vertreter*innen von der Naturschutzjugend (NAJU), der Deutschen Waldjugend, dem Deutschen Jugendbund für Naturbeobachtungen (DJN), Greenpeace, Next Generation (Jugendverband von Familienbetriebe Land und Forst) und der Jungen Waldeigentümer (Initiative unter dem Dach der AGDW). Sie wünschten sich ein Format, indem Jugendorganisationen weiterhin in Kontakt und auch in einen Dialog treten können.

„Wir brauchen junge Leute“

Uwe Feiler MdB betonte in seiner Begrüßungsrede: „Wir brauchen junge Leute, ihre Ideen, Anregungen und ihr Engagement.“ Dem stimmte auch Dirk Hennig zu, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender des FÖJ-Bundesverbandes BAK-FÖJ/FÖF e. V. Er plädierte in seinem einleitenden Vortrag dazu junge Menschen in den Dialog um politische Entscheidungen einzubeziehen, denn nur so käme es zu einem gesellschaftlichen Wandel. Auch die jungen Ehrenamtlichen forderten die Einbeziehung in politische Entscheidungen sowie den regelmäßigen Austausch zwischen den Generationen. Zudem brauche es mehr beratende und finanzielle Unterstützung, um das Jugendengagement für den Wald zu stärken.

Hintergrund

Der runde Tisch fand im Rahmen des Projektes „Generationendialog Wald – 2050 mitgestalten“ statt. In diesem Projekt engagierten sich bereits zahlreiche junge Erwachsene für die Belange des Waldes und entwickelten gemeinsam mit Expert*innen Ideen und Maßnahmen für die Waldstrategie 2050. Der Ergebnisbericht wurde bereits dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft überreicht. Das Vorhaben wird vom BMEL über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) gefördert. Die Projektbegleitung erfolgt im Kompetenz- und Informationszentrum Wald und Holz (KIWUH) der FNR. Nähere Informationen zu dem Projekt gibt es hier.

Quelle: SDW

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