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Verbiss der jungen Bäume im Fokus

Die Mitarbeiter der Forstverwaltung untersuchen Wälder in Bayern auf Verbiss durch Rehe, Hirsche und Gamsen. Forstminister Helmut Brunner startete die alle drei Jahre stattfindende Aktion in einem Waldstück im Landkreis Ebersberg.

Ausgerüstet mit Datenerfassungsgerät und Messlatte erheben die Mitarbeiter der bayerischen Forstverwaltung an rund 22.000 Aufnahmepunkten den Zustand von Trieben und Knospen. Brunner startete die alle drei Jahre stattfindende Aktion in einem Waldstück im Landkreis Ebersberg. Auf Basis der gesammelten Daten erstellen die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten dann wieder die „Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung“. Mit ihnen bewerten sie, ob in den landesweit rund 750 Hegegemeinschaften der Verbiss für den Wald tragbar ist. Nach Aussage des Ministers sind die Gutachten eine wertvolle Entscheidungshilfe bei der Abschussplanung, denn: „Grundeigentümer, Jagdpächter und Behörden können damit den Einfluss des Wildes auf den Wald einschätzen.“ Tragbare Wildbestände sind laut Brunner die Voraussetzung für stabile, klimatolerante Mischwälder.

Nach Aussage des Ministers ist das gesamte Verfahren auf größtmögliche Transparenz und enge Einbindung von Waldbesitzern und Jägern ausgerichtet. Brunner appellierte an die Beteiligten, die Förster bei den Erhebungen zu begleiten und offene Fragen vor Ort zu klären. Die Termine geben die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten rechtzeitig bekannt.

StMELF

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