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Jubiläumssubmission bringt deutliche Preisanstiege

Gesamtdurchschnitt steigt bei leicht erhöhter Angebotsmenge um 16 %.
Durchschnittserlös bei der Eiche ebenfalls um 16 % auf 620 €/Fm gestiegen.Am 30.01.2015 fand die 50. Markgräfler Wertholzsubmission in Staufen im Breisgau statt. Die Veranstaltung unter der Federführung des Forstbezirks Staufen im Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald brachte folgende Mengen in Fm zum Angebot :Trotz ungünstiger Witterung im Herbst 2014 mit schwierigen Bodenverhältnissen lag die angebotene Holzmenge zum 50. Jubiläum deutlich über dem langjährigen Mittel. Insbesondere wurde mit 708 Fm Eiche die größte Menge überhaupt in den 50 Jahren des Bestehens der Markgräfler Wertholzsubmission bereitgestellt. 32 Firmen (Vorjahr 22) aus dem In- und Ausland, darunter 8 Neukunden, haben zum Termin Gebote vorgelegt.Der mittlere Verkaufswert je Festmeter liegt bei 559 €/Fm und ist erfreulicherweise um stolze 16 % zum Vorjahr (485 €/Fm) gestiegen.Die Nachfrage nach der wichtigsten Baumart Eiche ist weiterhin sehr hoch, so dass das Angebot bis auf drei Eichenstämme verkauft wurde. Furnierwerke aus Deutschland (268 Fm) und Fassholzkäufer (526 Fm), haben die Lose rege beboten. In die Schweiz und nach Österreich gehen 61 Fm. Der Durchschnittspreis bei der Baumart Eiche ist von 536 €/Fm (2014) auf 620 €/Fm um 16 % gestiegen. Die mittlere Qualität war gegenüber den Vorjahren leicht unterdurchschnittlich, deutlich erkennbar im Furnierholzsegment. Mit plus 30€/Fm deutlich bessere Preise haben die Faßholzkäufer geboten (vgl. TF-Preise). Absolute Spitzenstämme waren nicht aufgelegt worden.Die Buche findet nach wie vor als Wertholz nur wenig Nachfrage. Angeboten wurden dieses Jahr 19 Fm (2014 18 Fm) und zu einem Durchschnittspreis von 150 €/Fm (2014 161 €/Fm) zugeschlagen. Das Spitzengebot bei der Buche lag bei 279 €/Fm.Die Baumart Esche wurde mit 164 €/Fm (201 €/Fm in 214; 210 €/Fm in 2013) gering, bei deutlich kleiner Angebotsmenge von 51 Fm (2014 92 Fm) beboten.Bei den Buntlaubhölzern Bergahorn (8,24 Fm, 240 €/Fm), Schwarznuss (17,86 Fm, 536 €/Fm), Walnuss (5,94 Fm, 541 €/Fm), Roteiche (27,85 Fm, 268 €/Fm), Kirsche (4,64 Fm, 232 €/Fm) und Esskastanie (5,51 Fm, 312 €/Fm), zeigte sich ein durchwachsenes Interesse. Wobei sich hier der Trend zu den dunklen Holzarten wie Schwarznuss oder Walnuss fortsetzt.Den Spitzenpreis von 1421 €/Fm (2014: 1400 €/Fm) erzielte in diesem Jahr eine Eiche aus dem Stadtwald Müllheim. 13 Stämme erzielten mehr als 1000 €/Fm. Davon 11 Eichen, eine Walnuss mit 1036 €/fm und eine Schwarznuss mit 1051 €/Fm.

Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald/Red.

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