Fichtenholzstapel vor Kiefern, Holzmarkt Ostdeutschland
Seit Ende letzten Jahres sind die Rundholzpreise in Ostdeutschland kräftig gestiegen, nicht nur für die Fichte, sondern auch für die Kiefer. Hintergründe lesen Sie in der Forst & Technik 4/2022.
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Jetzt lesen: Der Holzmarkt in Ostdeutschland

30. März 2022

Forstbetriebe in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen berichten von drastisch gestiegenen Holzpreisen seit dem Jahresende 2021.

Der Käfer macht gerade Pause. Viel Regen im vergangenen Jahr und auch noch bis in den Februar haben die Böden in Ostdeutschland gut mit Wasser versorgt. Kühle Temperaturen bis Mitte März haben einen Frühstart des Borkenkäfers verhindert.

Dies zusammen mit einer intensiven Nachfrage hat in den vergangenen Monaten zu einem rasanten Preisanstieg, insbesondere bei der Fichte geführt. Getrieben wird der Preis einerseits von der hohen heimischen Nachfrage, andererseits aber auch vom Export.

Rundholzpreise sind rasant gestiegen

Offenbar wirkt das russische Exportverbot für Rundholz auch Richtung China: Marktteilnehmer berichten von deutlichen Preiserhöhungen für Exportholz. Diesen Preisanstieg konnte auch die Sturmserie im Februar nicht dämpfen.

Die Stürme haben viele Einzel- und Nesterwürfe verursacht. Bei der Suche nach ihnen will man akribisch vorgehen, denn der Borkenkäfer ist zwar noch nicht unterwegs, steht aber praktisch vor der Tür.

Bei der Kiefer melden verschiedene Forstbetriebe eine Sonderkonjunktur, die von Polen ausgeht. Was dahintersteckt und alle weiteren Details zur aktuellen Lage am Holzmarkt in Ostdeutschland lesen Sie in der Forst & Technik 4/2022, die am 1. April erscheint. Als Heft oder als Digitalausgabe.

Marc Kubatta-Große