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Schaden Rüsselkäfer

Jetzt Kulturen auf Rüsselkäfer kontrollieren!

Die Borkenkäferkalamität der letzten Jahre und wiederholte Sturmereignisse haben zahlreiche Freiflächen geschaffen, die wieder aufgeforstet wurden. Nadelholzkulturen sind die ersten fünf Jahre durch den Fraß des Großen Braunen Rüsselkäfers gefährdet.

Rüsselkäfer im Regenerationsfraß

Derzeit findet der Regenerationsfraß der Altkäfer statt, die ihre Winterquartiere verlassen. Das meldet die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF). Daher ist jetzt eine Kontrolle von Nadelholzkulturen auf Rüsselkäferfraß dringend erforderlich. Wenn 10 % der Kontrollpflanzen starke Fraßschäden (Ringelung oder mehrere sich überlappende Fraßstellen) aufweisen, sind Pflanzenschutzmaßnahmen sinnvoll.

Gefährlicher Schädling

Der Große Braune Rüsselkäfer zählt zu den gefährlichsten Schädlingen in Forstkulturen. Er tritt aufgrund seiner Lebensweise vor allem auf Kahlflächen auf. In neubegründeten Nadelholzkulturen kann er gravierende Schäden verursachen. Bei der Rüsselkäferbekämpfung stehen sowohl mechanische als auch chemische Maßnahmen zur Verfügung. Präventiv kann mit waldbaulichen Mitteln vorgebeugt werden.

Neues Merkblatt erschienen

Das neue Merkblatt Nr. 44 „Behandlung von Rüsselkäferbefall in Kulturen“ erläutert die wichtigsten Maßnahmen bei Rüsselkäferbefall. Es ist online verfügbar. Die Druckversion soll in den kommenden Wochen an die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten verteilt und kann dann von dort bezogen werden.

LWF/Red.

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