Holzindustrie, -verbände

Japaner retten CLT-Hersteller Katerra vor Insolvenz

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Die japanische SoftBank hat den US-amerikanischen CLT-Hersteller Katerra mit einer Finanzspritze von 200 Mio. US$ vor der Insolvenz gerettet. Jetzt ist das japanische Investmenthaus Mehrheitseigner an Katerra.

Das Geschäft mit Brettsperrholz (CLT) in den USA ist offenbar nicht einfach. Wie die Branchenplattform Forest Economic Advisors (FEA) unter Berufung auf das Wall Street Journal berichtet, ist der US-Pionier für CLT knapp an der Insolvenz vorbeigeschrammt.

Verhindert wurde sie durch eine Finanzspritze der japanischen Investmentbank SoftBank in Höhe von 200 Mio. US$ In Katerras eigener Pressemitteilung wird das neuerliche Investment der SoftBank freilich lediglich als Maßnahme „Stärkung der Finanzkraft“ gepriesen.

SoftBank jetzt Mehrheitseigner

Als Gegenleistung für sein Engagement erhält das japanische Geldhaus weitere 5 % der Anteile an Katerra und wird damit zum Mehrheitseigner. Bereits zuvor hatte die SoftBank mehr als 2 Mrd. US$ in Katerra investiert.

FEA/Katerra/Red.