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Japan: Rundholzaufkommen im Jahr 2013 erhöht

Japans Stammholzbedarf lag im vergangenen Jahr insgesamt bei 26,03 Mio Fm, dies entspricht einem Anstieg gegenüber 2012 um 5,6 %. Infolge einer florierenden Bauwirtschaft legte der Bedarf für die Schnittholzproduktion um 6,3 % und der für die Sperrholzindustrie um 9,0 % zu. Während der Bedarf an inländischem Stammholz um 6,3 % anstieg, weitete sich der für Importware um 3,3, % aus, so dass der Anteil aus inländischem Einschlag am Gesamtbedarf bei 76 % (Vorjahr 75 %) lag.Der Stammholzbedarf ist in den vergangenen vier Jahren sukzessive gestiegen. Im Vergleich zum letzten Tiefstand von 2009 entspricht der letztjährige Bedarf einer Zunahme um 14,1 %, bezogen nur auf den Anteil inländischen Holzes um 18,2 %.Das Aufkommen für die Produktion von Schnittholz lag bei 17,27 Mio Fm. Dabei stieg der Anteil aus inländischer Erzeugung um 6,5 % auf 12,06 Mio Fm, der Anteil von Importware legte um 5,8 % auf 5,21 Mio Fm zu. Damit lag der Anteil aus inländischer Erzeugung am Gesamtbedarf im Vergleich zum Vorjahr unverändert bei 7,0 %. Bezogen auf die wichtigsten Herkunftsländer verringerten sich zwar die Importe aus Südostasien und Neuseeland um 7,8 % bzw. 17,2 %, die aus Nordamerika und Russland legten aber um 11,8 % bzw. 4,0 % zu.Das Gesamtaufkommen an Stammholz für die Sperrholzproduktion lag bei 4,18 Mio Fm. Das Aufkommen aus dem Inland stieg um 15,9 % auf 3,02 Mio Fm. Damit überschritt die inländische Produktion das erste Mal die Grenze von drei Mio Fm. Umgekehrt gingen die Stammholzimporte für die Sperrholzerzeugung um 5,7 % auf 1,16 Mio Fm zurück, so dass der Anteil inländischen Holzes auf 72,1 % (Vorjahr 67,1 %) stieg. Die Importe aus Nordamerika legten um 1,9 % zu, die aus Südostasien verringerten sich dagegen um 18,7 %.

Holzmarktinfo

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