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Jahrestagung des Nordwestdeutschen Forstvereins

Jahrestagung des Nordwestdeutschen Forstvereins

Die diesjährige Jahrestagung des Nordwestdeutschen Forstvereins im niedersächsischen Springe am 15. Juni führte die Auswirkungen von Natura 2000 auf die Forstwirtschaft deutlich vor Augen.

Die Umsetzung der Ausweisung von Flächen gemäß der EU-Richtlinien zu FFH und Vogelschutz – Natura 2000 ist in Deutschland verschleppt worden. Ursprünglich sollten die Flächen bereits im Jahr 2013 feststehen, sind derzeit aber allenfalls zu 20 % ausgewiesen, mit unterschiedlicher Intensität und nach unterschiedlichen Kriterien in den einzelnen Bundesländern. Es drohen Vertragsstrafen durch die EU. Bestimmte Waldlebensraumtypen, vor allem Laubwald, sind davon in erheblichem Maße betroffen. Sie sollen geschützt werden und die Naturschutzbehörden sollen jetzt genau darauf achten, dass das, was durch Jahrzehnte nachhaltiger Forstwirtschaft entstanden ist, auch so bleibt, wie es Waldbesitzer und Förster geschaffen und erhalten haben. Dies wurde bei der Jahrestagung des Nordwestdeutschen Forstvereins am 15. Juni in Springe deutlich. 
Deutscher Forstverein e.V.

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