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In Summe haben die Landesforsten in der letzten Jagdsaison über 31.000 Stück Schalenwild als Wildbret vermarkten können.

Niedersächsische Landesforsten ziehen Jagdbilanz

Laut einer Pressemitteilung der Niedersächsischen Landesforsten wurden im vergangenen Jagdjahr fast 10.000 Wildschweine erlegt. Damit haben die Landesforsten in hohem Maße zur Regulierung der landesweit hohen Wildschweinbestände beigetragen und einen wesentlichen Beitrag zur Seuchenprävention geleistet.

Die Ergebnisse bei den anderen Wildarten bewegen sich weitgehend auf dem Niveau der Vorjahre.

Hoher Einsatz privater Jäger

Die hohen Erlegungszahlen des Vorjahres belaufen sich auf rund 8.500 Wildschweine. Damit sind die Zahlen dank großer Anstrengungen und der Unterstützung durch zahlreiche private Jägerinnen und Jäger vor allem bei den Gemeinschaftsjagden im Herbst und Winter 2017 nochmals übertroffen worden. Die Landesforsten haben daher in hohem Maße zur Regulierung der landesweit hohen Wildschweinbestände beigetragen und einen wesentlichen Beitrag zur Seuchenprävention geleistet. Da die Wildschweine Überträger der „Afrikanischen Schweinepest“ sein können, ist die Reduktion der Wildschweinpopulation ein wesentlicher Teil der Vorsorge.

Das Ziel: Ökosystemangepasste Wildbestände

Beim Rot- und Damwild sowie bei dem in Niedersachsen überall verbreiteten Rehwild liegen die Ergebnisse im Bereich der Vorjahre, wenn auch nicht ganz an das gute Niveau des letzten Jahres angeknüpft werden konnte. Abteilungsleiter Peter Wollborn ist bei den Landesforsten für die Jagd verantwortlich: „Unser Ziel sind ökosystemangepasste Wildbestände. Dies gilt sowohl bei den Wildschweinen, v.a. natürlich in Zeiten drohender Pestfälle, aber im Besonderen auch bei der Regulierung der Wildtiere, die großen Einfluss auf die Verjüngung der Waldbäume haben.“ Dies ist vor allem das Rehwild, aber auch das Rot- oder Damwild, das in den meisten großen zusammenhängenden Waldgebieten Niedersachsens beheimatet ist. In Summe haben die Landesforsten über 31.000 Stück Schalenwild als schmackhaftes Wildbret vermarkten können. Wollborn betont:„Regional erzeugtes Wildbret ist und bleibt ein ökologisch unbedenkliches und gesundes Lebensmittel. Dies gilt insbesondere auch für Wildschweinfleisch, denn die Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich.“

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NLF
Ein Wildschwein streift durch die regennassen Wälder Niedersachsens.

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