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Ivenacker Eichen sollen „Nationales Naturmonument“ werden

Ivenacker Eichen sollen „Nationales Naturmonument“ werden

„Wir streben an, dass mit den Ivenacker Eichen das bundesweit erste Nationale Naturmonument in Mecklenburg-Vorpommern ausgewiesen wird. Diese verdienen diese Anerkennung wie kein anderer Ort“, sagte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern, am 10. Dezember im Landtag. Die sog. „1000-jährigen Eichen von Ivenack“ sind Zeugen einer alten Kulturgeschichte in Norddeutschland und wegen der Seltenheit, Eigenart und Schönheit einmalig in Deutschland.
Besonders schützenswert
 
„Die Eichen stehen wie keine andere Baumart für Langlebigkeit und Nachhaltigkeit und sind ein Wahrzeichen unseres Landes mit besonderer Strahlkraft für unsere Region. Sie sind daher aus vielen Gründen besonders schützenswert“, unterstrich der Minister.
Das Bundesnaturschutzgesetz ermöglicht seit 2010 „Nationale Naturmonumente“ als Schutzgebietskategorie auszuweisen. Das ist ein besonderes Qualitätszeichen für ein national bedeutsames Schutzgebiet. „Damit können flächenmäßig kleinere, aber von ihrer Qualität herausragende Gebiete gewürdigt werden. Das wollen wir für die Eichen von Ivenack erreichen“, so Minister Backhaus.
Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern hat das Gebiet um die Ivenacker Eichen bereits als Schutzwald ausgewiesen.
Erst im September 2014 wurde der Walderlebnispfad eröffnet. Dabei ist wichtig, dass er nicht nur dem Tourismus dient, sondern auch ein Angebot für die Menschen vor Ort darstellt. Auf dem Erlebnispfad werden Themen wie die historische sowie heutige Waldnutzung, der Hutewald, die Tierwelt, Ökologie und auch die Eichen näher erklärt.
LU Mecklenburg-Vorpommern

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