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Italien: Neue Zahlen zum Sturmholz durch Vaia

Der Sturm Vaia, der Ende Oktober 2018 mit Spitzen von mehr als 200 km/h über Südtirol und Trient hinwegfegte, dürfte nach bestätigten Einschätzungen rund 8,5 Mio. Fm Schadholz auf 42.500 ha verursacht haben. Davon fielen 4 Mio. Fm alleine im Trient an. Die trientinische Forstbehörde nennt das Trient, Südtirol, das Veneto, Friaul-Julisch-Venezien, die Lombardei und zu einem geringeren Ausmaß das Piemont und das Aosta-Tal als hauptsächlich betroffene Regionen.

Im Trient allein habe Vaia rund den neunfachen Jahreseinschlag gefällt, so ein Vertreter der Forstbehörde. Dort seien zur Borkenkäferkontrolle etwa 200 Fallen errichtet worden. Bis Ende Juli 2019 hätten Forstunternehmer aus Italien, Deutschland, Österreich und Slowenien etwa 52 % des Schadholzes aufgearbeitet, heißt es im Behördenbericht.

Die Wiederaufforstung der geräumten Sturmflächen soll im kommenden Jahr anlaufen. Dabei will man auch mit dem Osttiroler Landesforstgarten Nikolsdorf zusammenarbeiten.

holzkurier.com

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