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Investor für die FireStixx Holz-Energie GmbH gefunden

Im Eigenverwaltungsverfahren der FireStixx Holz-Energie GmbH ist eine übertragende Sanierung zur Rettung des Geschäftsbetriebes zustande gekommen.

Die durch die Rechtsanwälte Ludwig Wöhren Schewtschenko (LWS) begleitete Geschäftsführung von FireStixx hat Anfang Juni mit Zustimmung der Gläubigerversammlung einen Vertrag zur Veräußerung des Geschäftsbetriebs an einen strategischen Investor unterzeichnet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Vertrag steht noch unter einem Kartellrechtsvorbehalt.
FireStixx mit Sitz in Essenbach-Altheim war die hauptsächliche Vertriebsgesellschaft des German Pellet Konzerns. Dessen Schieflage veranlasste FireStixx am 4.2.2016 beim Amtsgericht Landshut Insolvenz in Eigenverwaltung zu beantragen. Das Gericht setzte Dr. Robert Hänel (anchor Rechtsanwälte, Peissenberg) als Sachwalter ein. Das Unternehmen wurde in der Eigenverwaltung erfolgreich fortgeführt.
Der Geschäftsführung von FireStixx gelang es mit Unterstützung der Mitarbeiter den operativen Geschäftsbetrieb zu stabilisieren und das Vertrauen der Lieferanten, Händler und Endkunden zu erhalten. Die Liefersicherheit war während des gesamten Verfahrens gewährleistet. Nahezu alle Arbeitsplätze konnten erhalten werden. Dadurch wurde die Grundlage für einen erfolgreichen Abschluss des Investorenprozesses gelegt. Mit der Übernahme durch einen strategischen Investor wird FireStixx auf weiteren Wachstumskurs gehen. Alle wichtigen Lieferbeziehungen bleiben erhalten.
Für diesen Erfolg spielten nach Einschätzung des Geschäftsführers Christian Franz vor allem die in der Branche anerkannte Verlässlichkeit der Arbeit des Unternehmens und die herausragende Qualität seiner Produkte eine große Rolle. Der weitere Geschäftsführer Stefan Käß zeigt sich davon überzeugt, dass das Unternehmen und seine Mitarbeiter mit dem neuen Investor in eine gute Zukunft blicken können.  
Red./LWS/anchor/comes

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