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Stihl MS 500i

Stihl MS 500i: Warten aufs Christkind

 

Die Markteinführung der heiß ersehnten Einspritzersäge MS 500i von Stihl wird sich noch etwas verzögern. Entgegen früherer Ankündigungen werden wir wohl erst im Januar die ersten Maschinen wirklich kaufen können. Ab September bis zum Ende des Jahres werden für den deutschen Markt nur 200 Sägen zur Verfügung stehen. Diese sollen zu den Fachhändlern gehen und dort für Vorführungen und Tests eingesetzt werden.

Dass die Erwartungshaltung riesengroß ist, ließ sich auf der Interforst am Andrang ablesen: Sowohl in der Halle als auch draußen war die Säge permanent umlagert. Immerhin durften die Interessenten auf dem Freigelände mal einen Probeschnitt machen. Den Ausspruch „Die geht ab wie eine Rakete …“ hörte man dort des öfteren. Mit der Einspritztechnik verspricht Stihl eine Kettenbeschleunigung 0 – 100 km/h in 0,25 s. Bisher galt in der Branche ein Wert von 0,30 s schon als sehr gut. Noch ein paar Zahlen gefällig? 5,0 kW bringt sie bei einem Maschinengewicht von 6,2 kg. Das ganze System mit der standardmäßigen Schneidgarnitur (Rollomatic ES-Light Schiene mit 63 cm und Kette) wiegt leer 7,8 kg.

Im Trennschleifer TS 500i ist die Einspritz-Technologie schon seit fast fünf Jahren im Einsatz. Die weitere Miniaturisierung des Steuergerätes und vor allem die Adaption der Software auf die Betriebsbedingungen einer Säge brauchten ihre Zeit. Zudem wurden erst umfangreiche Praxiserfahrungen auf dem Bau gesammelt und die Prototypen der Säge weltweit getestet. So will der Traditionshersteller jegliche „Kinderkrankheiten“ von vorneherein vermeiden. Auch ein Preis steht mittlerweile fest: Der UVP wird bei 1 559 € inkl. MwSt. liegen.

H. Höllerl

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