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Michaela Kaniber, die bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, hat die INTERFORST 2018, internationale Leitmesse für Forstwirtschaft und Forsttechnik, am 18. Juli eröffnet.

INTERFORST 2018 eröffnet

Michaela Kaniber, die bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, hat die INTERFORST 2018, internationale Leitmesse für Forstwirtschaft und Forsttechnik, am 18. Juli eröffnet.

Kaniber appellierte an die Branche, Innovationen gezielt auf boden- und waldschonende Technik auszurichten. „Wir brauchen Forstmaschinen, die die Waldarbeit nicht nur sicherer und wirtschaftlicher machen, sondern zudem Bäume und Boden so pfleglich wie möglich behandeln“, sagte die Ministerin. Auch wenn die Forsttechnik im ökologischen Bereich bereits große Fortschritte gemacht habe, müssten die Potenziale für weitere Entwicklungen konsequent genutzt werden. Denn der Wald sei nicht nur bedeutender Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber, sondern gleichzeitig wertvoller Lebens- und Erholungsraum – und stehe als solcher zunehmend im Blickfeld der Öffentlichkeit. Laut Kaniber hat die Forsttechnik-Branche immer wieder bewiesen, dass sie hoch innovativ ist und für wachsende Anforderungen stets passende Lösungen findet. So habe etwa der Einsatz von Forstmaschinen die gefährliche Aufarbeitung von Sturmschäden erheblich sicherer gemacht.

Bei der Eröffnungszeremonie im Eingang Ost des Messegeländes standen der Ministerin u.a. Dr. Reinhard Pfeiffer, stellv. Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München sowie Dipl. Ing. Joseph Plank, Generalsekretär im österreichischen Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus zur Seite. Österreich steht dieses Mal ganz besonders im Fokus der INTERFORST. Es gibt mehrere Veranstaltungen und Vorträge mit Bezug zu Österreich, wobei sich Vieles auf den Donnerstag, den Ländertag Österreich, konzentriert.

Dr. Reinhard Pfeiffer sagte anlässlich der Eröffnung der Messe: „Die INTERFORST ist ein wichtiges Forum und Trendbarometer für die Forstwirtschaft in Bayern, Deutschland und Europa. Deshalb freut es mich, dass die Ministerin die Gelegenheit wahrnimmt, um mit unseren Ausstellern ins Gespräch zu kommen und über politische Rahmenbedingungen zu informieren. Damit drückt sie auch ihre Wertschätzung für die Branche aus und hebt den Charakter der INTERFORST als Leitmesse hervor.“

Dipl. Ing. Joseph Plank wies auf drei Herausforderungen hin, die für die Forstbranche in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen werden: „Forstwirtschaft wird vor allem im ländlichen Raum durchgeführt, hier müssen wir auch die Menschen mitnehmen. Hinsichtlich der Klimaerwärmung stehen wir vor gewaltigen Aufgaben im Forstschutz, auch hier dürfen wir die Leute vor Ort nicht alleine lassen. Nicht zuletzt stehen wir inmitten einer umwälzenden Epoche, die auch unsere Branche voll tangiert: Die Digitalisierung.“

INTERFORST 2018 in Zahlen

  • Ort/Veranstalter: Messe München
  • Dauer: 18.7. bis 22.7.2018
  • Zahl der Aussteller: 453, davon 160 aus dem Ausland
  • Anzahl der beteiligten Länder: 28
  • Ausstellungsfläche: 75.000 m² (6/7 Freigelände + Halle B6)

Infos: www.interforst.com

StMELF/red
Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber, Dr. Reinhard Pfeiffer, stellv. Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München (links) sowie Dipl. Ing. Joseph Plank, Generalsekretär im österreichischen Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, am 18. Juli bei der Eröffnung der INTERFORST 2018.

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