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Innovationen in der Holzwirtschaft sind unverzichtbar

Zum Messeauftakt der LIGNA Hannover am 27. Mai hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Hans-Joachim Fuchtel, den dritten „Wood Industry Summit“ eröffnet.

Die Messe spielt eine Schlüsselrolle für die Entwicklung des deutschen Forst- und Holzclusters. Hier werden seit über 40 Jahren im zweijährigen Rhythmus die Ergebnisse ständiger Weiterentwicklung auf nationaler und internationaler Ebene von der Holzernte, Logistik, Be- und Verarbeitungstechnik bis hin zu Recycling und Holzenergie präsentiert.

Die LIGNA 2019 bietet Messe-Highlights in allen Segmenten der Wertschöpfungskette Wald und Holz. Mit gut 1.500 Ausstellern aus über 40 Ländern unterstreicht die LIGNA auch in diesem Jahr ihre Ausnahmestellung. „Ohne die daraus entstehenden Impulse würden Innovationen ausbleiben – mit negativen Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit der für Klimaschutz, Umwelt und Gesellschaft so bedeutenden Forst- und Holzwirtschaft“, führt der Parlamentarische Staatssekretär die Bedeutung der Messe aus.

„Die mit den Innovationen verbundenen Entwicklungsschübe sind unverzichtbar für die Erhaltung und Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit vom handwerklichen Kleinbetrieb bis hin zur industriellen Fertigung in Großserie. Dabei spielt das Megathema ‚Digitalisierung‘ auch im Forst- und Holzcluster eine zentrale Rolle. Produktivitätsgewinne durch zunehmende Vernetzung sind ebenso Ansporn wie kostenoptimierte Flexibilisierung der Warenproduktion bis hinunter zur ‚Losgröße 1‘. Dabei sind ökonomische, ökologische und beschäftigungspolitische Optimierungsprozesse eng miteinander verzahnt.“

Bundesregierung setzt Impulse

Energie- und Ressourceneffizienz seien ebenso zu berücksichtigen wie Kostensenkung oder Arbeitsschutz, sagt Hans-Joachim Fuchtel. So erfahre der Bausektor als wichtigster stofflicher Verwendungsbereich für Holz weiterhin Zuwächse: Beispielsweise liege beim Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern die Holzbauquote in Deutschland inzwischen bei gut 20 Prozent – mit weiter steigender Tendenz. Die am Ende der Wertschöpfungskette Holz nicht nur für die Abfallvermeidung so wichtige energetische Holznutzung hat sich als wenig konjunkturanfällig erwiesen. Der Kohlenstoffspeicher Wald und nachhaltig erzeugtes Holz tragen signifikant zur Vermeidung von CO₂-Emissionen bei. „Die Bundesregierung“, so Parlamentarischer Staatssekretär Fuchtel, „wird zu diesem Erfolg mit dem ‚Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe‘ sowie dem ‚Waldklimafonds‘ weiter beitragen und auch künftig Impulse setzen.“

BMEL

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