Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service
Prozessionsspinner-Bekämpfung

Mit dem Sauger gegen Prozessionsspinner

Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS) entwickelt sich mehr und mehr zum Geschäftsfeld für Baumpfleger und Forstunternehmer. Als wirksame und zugleich schonende Methode hat sich das Absaugen erwiesen. Vom Abflammen raten Experten hingegen dringend ab. Denn dabei verliert die Raupe ihre gefährlichen Brennhaare, die dann durch die Luft und Thermik weiter getragen werden. Genau das soll ja verhindert werden, schließlich können die Haare sogar noch vier Jahre später allergische Reaktionen auslösen. Der Einsatz von Pestiziden ist nur im Anfangsstadium möglich. Zu diesem Zeitpunkt sind die Raupen aber noch so klein, dass sie sehr schwer mit bloßem Auge zu erkennen sind. Größere Raupen sind nahezu resistent gegen den Einsatz von Giftstoffen.

Prozessionsspinner-Bekämpfung
Vor allem in späten Raupenstadien muss ein starker Industriesauger ran Foto: Husqvarna

Wegen der Gefährlichkeit der Brennhaare, die in ihrer Konsistenz Asbestfasern ähneln, werden nicht nur Schutzanzüge und Atemmasken eingesetzt, sondern auch spezielle Industriesauger mit Hepa-Feinfiltern. Vor allem bei späten Einsätzen mit großen Gespinsten und nahezu ausgewachsenen Raupen ist eine hohe Saugleistung von mindestens 40 m³/h sinnvoll.

Ein passendes Gerät bietet die Baumaschinen-Sparte von Husqvarna mit dem Modell S26. Das Gerät mit einer Eingangsleistung von 2,4 kW lässt sich noch mit Lichtstrom betreiben und ist kompakt genug für den Einsatz in kleinen Hubsteigern. Ein besonderer Kostenvorteil ergibt sich durch das Beutelsystem Longopack: Während bei vielen Herstellern sehr teure Sicherheits-Filterbeutel erforderlich sind, handelt es sich hierbei um einen Endlos-Schlauch, bei dem einzelne Entsorgungseinheiten jeweils mit Kabelbindern abgebunden und dann mit dem Messer abgetrennt werden.

Red.

Auch interessant

von