ForstTechnik Holzernte

Die Profi-Tage der Firma Jenz

Bearbeitet von Oliver Gabriel

Nach zwei Jahren Zwangspause veranstaltete die Firma Jenz vom 16. bis 17. Juni in Petershagen zum zweiten Mal ihre Profi-Tage. Mit ihnen holte das Unternehmen zugleich sein hundertjähriges Jubiläum nach, das es eigentlich schon letztes Jahr feiern wollte.

Aber nicht nur deshalb waren die Profi-Tage dieses Jahr ein ganzes Stück größer als beim ersten Mal. Kamen im Mai 2019 rund 500 Besucher, waren es dieses Jahr 850. Ein großes Zeltdach mit Essens-, Getränke- und Infoständen verliehen der Open-Air-Veranstaltung einen gewissen Festival-Charakter.

Festival-Charakter

Der Festplatz der Jenz-Profi-Tage
Der Festplatz der Jenz-Profi-Tage Foto: O. Gabriel

Unter dem Zeltdach saßen Kunden und Geschäftspartner und lauschten Ricardo Holland und Hans Hermeier, die ihnen auf einer Bühne die Technik des Unternehmens vorstellten. Am Vormittag waren das drei Schredder, nach der Mittagspause vier Zapfwellenhacker und drei Chippertrucks. Besondere Aufmerksamkeit genossen dabei und bei den sich anschließenden Vorführungen die Premieren des Großschredders BA1016 und des kompakten Zapfwellenhackers HEM 542Z, den das Foto in der Hackarena zeigt. Dort stellte Jenz als Highlight auch noch einen halbstationären Großacker mit Längseinzug vor, der so neu war, dass er gar noch keinen Namen hatte.

Jenz HEM 542Z

Mit dem Zapfwellenhacker HEM 542Z ergänzt Jenz sein Hackerprogramm nach unten. Er ist für den semiprofessionellen Einsatz gedacht und kann auch mit kleineren Traktoren eingesetzt werden. Mit dem D1-Rotor hat Jenz aber Technik verbaut, die auch in den Profihackern zu finden ist. Der Hacker verarbeitet Harthözer bis 42 cm und Weichhölzer bis 56 cm und erzeugt daraus Hachschnitzelqualitäten wie G30 und G50, aber auch G100 ist möglich.

Jenz BA1016

Mit dem Schredder BA1016 ist Jenz in eine neue Liga aufgestiegen
Mit dem Schredder BA1016 ist Jenz in eine neue Liga aufgestiegen Foto: O. Gabriel

Der Biomasseaufbereiter BA1016 steht dagen für eine neue Baureihe, mit der Jenz im Bereich der Großschredder Fuß fassen will. Aufgebaut auf einem Dreiach-Sattelauflieger wird das Gerät von dem bei Jenz bekannten Cat-Motor C18 mit 597 kW Leistung und kann ohne Ad Blue betrieben werden. In den Einlass mit 1,62 m Breite und 0,96 m Höhe passen nicht nur Grünabfälle, sondern auch Rinde und Holz. Jenz hat für die Maschine auch ein neues Austragsband entwickelt, das ab 2023 ausgeliefert werden kann. Es wird per Fernbedienung ausgeklappt, ist 2,25 m breit und besitzt eine Abwurfhöhe von 3,20 m. Zwei Magnetriegel scheiden Metalle ab.

Euin ausführlicher Artikekl erschein inder Forst & Technik 8/2022.

Oliver Gabriel