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Importüberschuss bei Nadelstammholz bei fast 2 Mio.

Die deutschen Exporte von Nadelstammholz sind bis Anfang August 2011 nach Information des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um knapp ein Zehntel auf 950.000 Fm gestiegen. In das mit Abstand wichtigste Bestimmungsland Österreich gingen mit 555.000 Fm rund 8% weniger. Nicht ganz überkompensiert wurden diese Minderlieferungen durch einen sehr kräftigen Anstieg der Ausfuhren in die Tschechische Republik. Deren Bezüge an deutschem Nadelstammholz haben sich im Betrachtungszeitraum mit 79.000 Fm nicht ganz verdoppelt. Beachtlich auch die Zunahme der Lieferungen nach Schweden, diese haben sich bis Ende Juli vervierfacht.
Die Importe von Nadelstammholz legten im gleichen Zeitraum um zwei Zehntel auf 2,79 Mio. Fm zu. Während sich die Importe in die meisten der wichtigsten Bestimmungsländer spürbar bis sprunghaft ausweiteten nahm die Tschechische Republik 5% weniger ab, nach Frankreich gingen vier Zehntel weniger. Die Bezüge aus Dänemark und Norwegen haben sich mit 207.000 Fm bzw. 131.000 Fm verdoppelt, die aus Estland mit 171.000 Fm sogar versechsfacht.
In Summe der Betrachtungen bleibt festzustallen, dass fast zwei Mio. Fm mehr Nadelstammholz importiert als exportiert wurden. Der durchschnittliche Warenwert der Exporte bei Grenzübergang betrug 2011 70 €/Fm, im Vorjahr waren es noch 59 €/Fm. Bei den Importen errechnet sich ein Durchschnittspreis von ebenfalls 70 €/Fm bzw. 59 €/Fm.
 
holzmarktinfo.de

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