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Importe von Nadelindustrieholz

Die deutschen Importe von Nadelindustrieholz (anderes als Nadelsägerundholz) verminderten sich in den ersten sechs Monaten 2019 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um ein Drittel auf 1,41 Mio. Fm. Im Gesamtjahr 2018 war noch ein vergleichsweise moderater Rückgang um 9 % zu beobachten. Der Durchschnittswert aller Importe bis Ende Juni 2019 bei Grenzübergang lag bei 42 €/Fm, für den vergleichbaren Vorjahreszeitraum errechnet sich ein Mittel von 38 €/Fm.

Aus den beiden bedeutendsten Lieferländern Polen (626.821 Fm) und Tschechien (185.823 Fm) gingen die Bezüge um 47,6 % zum Vorjahreszeitraum bzw. 28,4 % zurück. Bei den Lieferungen aus Estland (117.512 Fm) und Frankreich (83.799 Fm) war dagegen ein Plus von 31,4 % bzw. 10,9 % zu beobachten. Die Einfuhren aus Litauen (44.408 Fm) nahmen sprunghaft zu (+153,8 %). Trotz der teils rasanten Zuwächse der Importe auch aus manchen anderen Ländern blieb in Summe der deutschen Einfuhren ein kräftiges Minus von 33,2 % gegenüber Januar bis Juni 2018 übrig.

Da sich die Exporte von Nadelindustrieholz im Betrachtungszeitraum sehr kräftig erhöht haben, gleichzeitig die Importe stark zurückgegangen sind, sank im Betrachtungszeitraum der Einfuhrüberschuss von 1,71 Mio. Fm im Jahr 2018 auf 530.000 Fm im Betrachtungszeitraum 2019. Anders ausgedrückt importierte Deutschland von Januar bis Juni 2019 nur noch knapp 2 Mal so viel wie exportiert wurde, im Vorjahr lag der Faktor noch bei 5,3.

HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt/Red.

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