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Import und Export von Nadelindustrieholz

Die deutschen Importe von Nadelindustrieholz (anderes als Nadelsägerundholz) verminderten sich in den ersten drei Monaten 2019 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 24 % auf 818.000 Fm. Im Gesamtjahr 2018 war noch ein vergleichsweise moderater Rückgang um 9 % zu beobachten. Der Durchschnittswert aller Importe bis Ende März 2019 bei Grenzübergang lag bei 41 €/Fm, für den vergleichbaren Vorjahreszeitraum errechnet sich ein Mittel von 37 €/Fm.

Aus den beiden bedeutendsten Lieferländern Polen und Tschechien gingen die Bezüge um vier Zehntel bzw. gut ein Zehntel zurück, was angesichts des zunehmend verstopften deutschen Marktes nicht verwundert. Bei den Lieferungen aus Estland, Frankreich und Finnland war dagegen ein spürbares bis recht kräftiges Plus zu beobachten. Die Einfuhren aus Litauen stiegen von Null im Vorjahr auf 34.000 Fm. Trotz der rasanten Zuwächse der Importe auch aus anderen Ländern blieb in Summe der deutschen Einfuhren ein kräftiges Minus übrig.

Da sich die Exporte von Nadelindustrieholz im Betrachtungszeitraum sehr kräftig erhöht haben, gleichzeitig die Importe stark zurückgegangen sind, sinkt der Einfuhrüberschuss von 900.000 Fm in den ersten drei Monaten 2018 auf 424.000 Fm 2019. Anders ausgedrückt importierte Deutschland im Betrachtungszeitraum 2019 nur noch 2 Mal so viel wie exportiert wurde, im Vorjahr lag der Faktor noch bei 6,2.

HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt

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