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Import und Export von Nadelindustrieholz 2018

Die deutschen Importe von Nadelindustrieholz sind im Jahr 2018 mit 3,23 Mio. Fm deutlich um 8,7 % gesunken. Besonders die Bezüge aus dem Baltikum sowie Österreich, Norwegen und Schweden haben hier einen großen Anteil: Die aus Lettland (35.927 Fm) verringerten sich um 87,5 %, die aus Estland (89.775 Fm) gingen um 77,5 % und die aus Litauen um 85 % zurück. Aus Österreich (77.971 Fm) kamen 39,9 %, aus Norwegen (73.129 Fm) 39,1 % weniger. Zwar haben die Lieferungen aus einigen anderen Ländern teils kräftig zugelegt, doch war hierdurch das Minus bei den anderen Ländern nicht auszugleichen. Bemerkenswert ist auch, dass die Bezüge aus Irland angeblich von Null auf 15.500 Fm zulegten. Die Rangfolge der bedeutendsten von Nadelindustrieholz-Importeure führen an: Polen 1,80 Mio. Fm (zum Vorjahr: +19,2 %), Tschechien 502.863 Fm (zum Vorjahr: +5,5 %), Frankreich 170.853 Fm (zum Vorjahr: +34,0 %), Belgien 113.469 Fm (+30,6 %).

Der Export von Nadelindustrieholz ist im Jahr 2018 kräftig um 16 % auf knapp 1,05 Mio. Fm gestiegen. Nach Österreich (300.459 Fm), dem bisher wichtigsten Abnehmer, ging 1 % mehr. Weil Belgien (312.003 Fm) erneut deutlich mehr abnahm als im Jahr zuvor (+28,9 %), setzte sich nun Belgien vor Österreich an die Spitze in der Rangfolge der bedeutendsten Abnehmer. Die Lieferungen nach Tschechien (90.852 Fm) sind ebenfalls sehr kräftig gestiegen (+38,0 %). Italien (79.533 Fm) nahm im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger ab (-14,1 %) und auch bei den Lieferungen nach Polen (78.939 Fm) waren kräftige Einbußen zu verzeichnen (-30,5 %).

Per saldo wurde gut drei Mal so viel importiert wie exportiert. Der Einfuhrüberschuss lag im Jahr 2018 bei 2,18 Mio. Fm (2017: 2,64 Mio. Fm).

HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt/Red.

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