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Import und Export von Nadelindustrieholz

Deutschlands Importe von Nadelindustrieholz (anderes als Nadelsägerundholz) erhöhten sich in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 6 % auf 2,67 Mio. Fm. Im Gesamtjahr 2017 war noch ein Rückgang um 8 % zu beobachten. Der Durchschnittswert aller Importe bis Ende September 2018 bei Grenzübergang lag bei 40 €/Fm, für den vergleichbaren Vorjahreszeitraum errechnet sich ein Mittel von 48 €/Fm.

Die prozentual stärksten Anstiege waren bei den Lieferungen aus den Lieferländern Finnland, Polen, Belgien und Frankreich zu verzeichnen. Bei allen genannten Ländern – bis auf Finnland – waren die Steigerungen im Bereich von einem Viertel und mehr, bei Finnland lagen sie bei einem Faktor 10. Die Einfuhren aus Estland gaben sehr kräftig um sieben Zehntel nach. Auch die Bezüge aus Österreich haben sich recht kräftig reduziert.

Da sich die Exporte von Nadelindustrieholz im Betrachtungszeitraum kräftig verringert haben, gleichzeitig die Importe stark gestiegen sind, erhöht sich der Einfuhrüberschuss von 1,88 Mio. Fm im Jahr 2017 auf 1,97 Mio. Fm im Jahr 2018. Anders ausgedrückt importierte Deutschland im Betrachtungszeitraum 2017 fast 4 Mal so viel wie exportiert wurde, im laufenden Jahr sank der Faktor auf 3,8.

HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt

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