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Diese Hartgummibänder von Impex haben etwa 800 Betriebsstunden geleistet

Impex-Bänder laufen rund

Vor einigen Jahren stellte die Firma Impex Forstmaschinen erstmals das abgebildete Stahlraupenband mit Hartgummiplatten vor. Rund 7.000 Stunden haben die ersten Laufbänder nun auf dem Buckel. Folgt man Impex-Geschäftsführer Hermann Gaillinger, dann hat sich die Eigenentwicklung als praxistauglich und verschleißfest herausgestellt.

Traktionsstege sitzen tiefer

Der Hersteller der Hannibal-Raupenharvester hat bei der Entwicklung mehrere Gummimischungen ausprobiert, bis er mit dem Ergebnis zufrieden war. Die Hartgummieinlagen werden dem Band immer in vier aufeinander folgende Stahlplatten einvulkanisiert. Dann folgt ein stählerner Traktionssteg, ehe wieder Stahlplatten mit Hartgummi-Oberfläche folgen. Die Traktionsstege sitzen etwas tiefer als die Gummiplatten. Sie sorgen im Gelände, wenn die Platten in den Boden drücken, für die Traktion, Forstwege beschädigen sie dagegen kaum.

In der Praxis bewährt

Forst & Technik hat sich das Band an einem Königstiger T 30 im BaySF-Forstbetrieb Pegnitz angesehen. Die Bänder dieser Maschine sahen nach rund 800 Betriebsstunden noch ziemlich intakt aus. Der Fahrer Jürgen Bernhardt ist mit ihnen in dem nur leicht hängigen Gelände sehr zufrieden. Am Hang böten sie zwar weniger Traktion als Ein- oder Zweistegbänder aus Stahl, das mache sich bis 20 % Neigung aber kaum bemerkbar. Auch aus Sicht des Servicestellenleiters Gerhard Steininger haben sich die Bänder bewährt. Der Forstbetrieb hatte bei der Ausschreibung im vergangenen Jahr speziell ein bodenschonendes Fahrwerk für feuchte Standorte gefordert und dafür bei der Vergabe einen Zuschlag gewährt.

Die Firma Impex bietet die Bänder mit 600 mm und 800 mm Breite an.

Oliver Gabriel

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