Baum und Natur

Im Lockdown lockt der Wald

Bearbeitet von Jörg Fischer

In Zeiten von Ausgangssperre und Lockdown bietet der Wald eine grüne Oase, ein Stück Freiheit. Das Gefühl einer überall lauernden Ansteckungsgefahr bringt große Verunsicherung und Belastungen mit sich. Der Landeswaldverband Baden-Württemberg empfiehlt in diesem Fall einen Ausflug in den Wald.

Ob beim Spazierengehen, beim Sport treiben oder einfach beim Entspannen und gerne auch beim Umarmen von Bäumen, ein Waldbesuch tut gut. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass eine halbe Stunde Aufenthalt im Wald das vegetative Nervensystem entspannt. Der Parasympathikus kommt zur Ruhe. Stress wird abgebaut, der Blutdruck sinkt, Angstzustände werden abgemildert, wenn sie nicht sogar einfach verfliegen.

Verhaltensregeln gelten auch im Wald

Die aktuellen Verhaltensregeln behalten allerdings auch im Wald ihre Gültigkeit: Auf viel begangenen Wegen müssen die Abstände eingehalten werden und die Regeln der Ausgangssperre bestehen weiter. Ansammlungen sind im Wald, wie überall sonst, nicht zugelassen. Außerdem müssen die Absperrungen der Forstbehörden und Waldbesitzer beachtet werden, denn im Winter haben die zum Teil hochgefährlichen Waldarbeiten Hochsaison. Wenn man diese Regeln beachtet, steht der Erholung im Grünen nichts im Wege und der Aufenthalt im Wald wird eine Wohltat für Körper und Seele.

Hintergrund

Mit dem Landeswaldverband ist Mitte des Jahres in Baden-Württemberg ein gemeinnütziger Zusammenschluss von Verbänden entstanden, die sich für den Wald einsetzen. Ziel ist es, im politischen aber auch im öffentlichen Raum das Bewusstsein für die Herausforderungen im Wald zu schärfen und aktuelle Themen auf allen Ebenen voranzubringen. Die Verbände eint die Überzeugung, dass der baden-württembergische Wald eine starke und unabhängige Lobby als „Stimme des Waldes“ benötigt, um ökonomisch, sozial und ökologisch nachhaltig auch künftigen Generationen erhalten zu bleiben.

Quelle: Landeswaldverband Baden-Württemberg/Red.