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IKEA Nachhaltigkeitsbericht

IKEA senkt erstmals CO2-Bilanz

Für das Geschäftsjahr 2019 (1.9.2018 – 31.8.2019) meldet der Möbelriese IKEA in seinem Nachhaltigkeitsbericht erstmals eine im Vergleich zum Vorjahr geringere CO2-Bilanz. Die Umsätze habe man dennoch steigern können, und zwar um 6,5 %. Dagegen sei die Klimabilanz um 4,3 % gefallen. Sie liege damit auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2016.

Mehr erneuerbare Energie

Man habe die Trendwende unter anderem durch einen verstärkten Einsatz von erneuerbarer Energie bei der Herstellung von IKEA Produkten erreicht. Hinzu komme eine erheblich größere Energieeffizienz des Beleuchtungs- und Elektrogerätesortiments.

91% nachhaltiges Holz

91 % (84 % im GJ18) des gesamten Holzes, das für IKEA Produkte verwendet wird, stamme nun aus nachhaltigeren Quellen – d.h. FSC-zertifiziertes oder recyceltes Holz. In vier Ländern wurde das Angebot von Leihmöbeln getestet. Darüber hinaus nennt IKEA weitere Einflussgrößen, vor allem die Verwendung von Recyclingmaterialien. Man teste aber auch nachhaltigen Bio-Treibstoff für Containerschiffe, die IKEA Produkte transportieren.

Weitere 200 Mio. € Investitionen geplant

IKEA will weitere 200 Mio. € investieren, um das Ziel, klimapositiv zu werden, weiter voranzutreiben: 100 Mio. € investiere der Konzern in erneuerbare Energie bei seinen direkten Lieferanten. Weitere 100 Mio. € sollen in bessere Forstwirtschaft fließen.

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