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IG BAU Hessen Forst und Naturschutz: „Wem dient der Wald?“

IG BAU Hessen Forst und Naturschutz: „Wem dient der Wald?“

Mit dieser Frage befassten sich die Beamten und Angestellten in Forst und Naturschutz in der Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt am 15. November in Gießen-Kleinlinden auf ihrer Landeskonferenz.

Sie hatten hierzu die Staatsekretärin aus dem hessischen Umweltministerium, Dr. Beatrix Tappeser, und Vertreter aus dem Städte und Gemeindebund, aus der Holzindustrie und von den Naturschutzverbänden eingeladen.

In deren Kurzreferaten und der lebhaften Diskussion traten die verschiedenen Anforderungen zutage, die von der Gesellschaft an die Förster gestellt werden, u.a. die gegensätzliche Standpunkte zu Flächenstilllegungen im Wald und den Anforderungen ausreichender Nadelholzerzeugung für den deutschen Verbrauch.
Einig war man über eine multifunktionelle Forstwirtschaft, eine einheitliche Bewirtschaftung der Wälder durch das Einheitsforstamt und eine Vorbildfunktion des Staatswaldes.
Landesverband positionierte sich
Der Podiumsdiskussion vorangegangen waren die Neuwahlen des hessischen Landesvorstandes. In ihrem Amt bestätigt wurden für die nächsten vier Jahre als Vorsitzende die Homberger Försterin Claudia Mävers und als Stellvertreter Ernst-Otto Naumann aus dem Knüllwald.
Weiterhin positionierte sich der Landesverband in forstpolitischen Fragen. Die Bewirtschaftung des Waldes soll verstärkt Naturschutzziele berücksichtigen und dem Klimaschutz dienen. Die Förster sehen sich für alle Funktionen des Waldes zuständig und wollen nicht nur der Erzeugung von Holz dienen.
So fordern die Vertreter aus Forst und Naturschutz in der Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt eine ausreichende Finanzierung des Landesbetriebes HessenForst, um die fachlich qualifizierten Mitarbeiter zu halten bzw. den dringenden Nachwuchs zu gewinnen. Die Beschäftigten sollen bei gleicher Arbeit auch gleiche Bezahlung erhalten.

 

IG BAU, LV Hessen Forst und Naturschutz

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