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IG BAU fordert fünf Prozent mehr Lohn für Forst-Beschäftigte

Die Forstgewerkschaft IG BAU fordert für die 1200 Beschäftigten des Landesbetriebs Hessen-Forst insgesamt fünf Prozent mehr Lohn und Gehalt. Diese Erhöhung soll auch für die Auszubildenden gelten. Sie setzt sich zusammen aus einem Sockelbetrag von 50 Euro auf den Tabellenlohn sowie einer anschließenden Erhöhung der Entgelte um drei Prozent. „Die Menschen müssen höhere Kosten schultern wie etwa für Strom, Benzin und Krankenkassen. Dafür müssen sie mehr in der Tasche behalten“, begründete IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Harald Schaum die Forderung. Faire Bezahlung sei auch dringend notwendig, um die Attraktivität der Berufe im Forst zu stärken. „Es gibt bereits jetzt ein massives Nachwuchsproblem bei Forstberufen. Ohne vernünftige Löhne und Gehälter der Beschäftigten werden sich künftig junge Menschen kaum für diese Branche entscheiden“, stellte Schaum fest.
Zudem dürften die Mitarbeiter des Landesbetriebs Hessen-Forst nicht von der Einkommensentwicklung in anderen Bundesländern abgekoppelt werden. Im kommenden Februar beginnen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). Dort fordern die beteiligten Gewerkschaften ebenfalls ein Lohnplus von insgesamt fünf Prozent. Hessen ist seit 2004 nicht mehr Mitglied in diesem Arbeitgeberverband. Deshalb verhandelt die IG BAU für die Forstbeschäftigten des Landes Hessen gesondert. Die Verhandlungen starten am 11. Februar 2011 in Wiesbaden.
IG BAU

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