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ifo zum Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe

ifo zum Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe

Nach den Ergebnissen des ifo Konjunkturtests hat sich das Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe im Februar 2015 zum fünften Mal in Folge geringfügig verschlechtert. Die gegenwärtige Geschäftslage wurde zwar minimal günstiger beurteilt; für die nahe Zukunft erwarteten die befragten Firmen hingegen eine leichte Eintrübung der Geschäfte.
Im Durchschnitt der Bausparten stagnierte die Reichweite der Auftragsreserven bei 2,7 Monaten (Februar 2014: 2,9 Monate). 
Des Weiteren berichteten die befragten Unternehmen, dass 13 % ihrer gesamten Jahresproduktion 2014 noch nicht als Umsatz an die amtliche Statistik gemeldet worden ist. 
  
Im Hochbau ist der Geschäftsklimaindikator wieder leicht gesunken. Zwar wurde die momentane Geschäftslage spartenübergreifend günstiger bewertet als im Vormonat. Dafür blickten die befragten Unternehmen skeptischer in die nahe Zukunft – insbesondere die im öffentlichen Hochbau tätigen Firmen. Im Wohnungsbau und im gewerblichen Hochbau haben sich Auftragspolster um jeweils 0,2 auf 2,7 bzw. 2,8 Monate verkleinert. Im Durchschnitt der Hochbausparten lagen die Auftragsreserven unverändert bei 2,8 Monaten und somit um 0,2 Monate unter dem Vorjahresniveau.
Im Tiefbau ist der Geschäftsklimaindikator erneut geringfügig gestiegen. Während die befragten Tiefbaufirmen ihre Geschäftslage zurückhaltender bewerteten, schätzten sie die Perspektiven bezüglich der kommenden sechs Monate zuversichtlicher ein als im Januar. Im Tiefbau insgesamt reichte der Auftragsbestand für 2,7 Produktionsmonate (Februar 2014: 2,8 Monate).
ifo

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