Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service

Ifo-Präsident Sinn fordert grundlegende Reform der Erbschaftsteuer

Der Präsident des ifo Instituts München, Hans-Werner Sinn, hat sich für eine grundlegende Reform der Erbschaftsteuer ausgesprochen.
„Die Stellungnahme des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftsteuer sollte dem Gesetzgeber dazu Anlass geben“, erklärte er in München (19.12.2014). Es müsse so niedrige Sätze und so hohe Freibeträge geben, dass die Anreize, vererbbares Kapital aufzubauen, nicht zu stark vermindert würden. „Da man die vom Gericht geforderten Detailnachweise zum Erhalt der Arbeitsplätze und anderer Befreiungstatbestände gar nicht vernünftig verwalten kann, sollte der Gesetzgeber lieber Tarife wählen, die gemäßigt genug sind, auch den Erhalt von Arbeitsplätzen in der mittelständischen Wirtschaft zu gewährleisten.“
Erbschaften würden im Übrigen aus bereits versteuerten Einkommen gebildet. Sie zu besteuern führe zu einer Mehrfachbelastung des selben Tatbestands.
 

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung

 
ifo

Auch interessant

von