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ifo-Geschäftsklima-Index im Bauhauptgewerbe erreicht neuen Spitzenwert

ifo-Geschäftsklima-Index im Bauhauptgewerbe erreicht neuen Spitzenwert

Nach den Ergebnissen des ifo Konjunkturtests für Februar 2013 hat sich das Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe im Februar zum vierten Mal in Folge verbessert. Der Klimaindikator stieg auf 6,9 Prozentpunkte, der höchste Wert seit der Wiedervereinigung.

Mit ihrer aktuellen Geschäftssituation waren die befragten Unternehmen zufriedener als im Januar. Die Geschäftserwartungen
verbesserten sich zudem spürbar; noch nie blickten die Baufirmen des wiedervereinigten Deutschlands so optimistisch in die nahe Zukunft. Im Durchschnitt der Bausparten verlängerte sich die Reichweite der Auftragsbestände von 2,9 auf 3,0 Monate (saison- und witterungsbereinigt) und erreichte damit ebenfalls einen neuen gesamtdeutschen Spitzenwert. Die Firmenmeldungen lassen erkennen, dass die Preise merklich häufiger heraufgesetzt werden konnten.

Im Hochbau wurde die Geschäftslage günstiger bewertet als im Januar. Lediglich im gewerblichen Hochbau fielen die Urteile zurückhaltender aus. Auch im Tiefbau verbesserte sich das Geschäftsklima weiter und lag – bezogen auf den Zeitraum seit 1991 – auf Rekordniveau. Die Unternehmen beurteilten die aktuelle Lage weniger zurückhaltend als im Januar; hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung äußerten sie sich überdies merklich zuversichtlicher.

Im Februar wurden mehrere Sonderfragen gestellt. So gaben die befragten Firmen zum an, dass rund 12 % ihrer gesamten Jahresproduktion 2012 noch nicht als Umsatz an die amtliche Statistik gemeldet worden ist.

ifo/L.D.

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