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Honorierung der Klimaschutzleistung des Waldes

Die Familienbetriebe Land und Forst sehen sich in ihrer Forderung nach einer Honorierung der Klimaschutzleistung des Waldes durch eine Stellungnahme des „Wissenschaftlichen Beirats Waldpolitik“ zur Waldstrategie 2050 bestätigt.

„Der Beirat stellt fest, dass die Klimasenke Wald und die Anpassung der Wälder an den Klimawandel gefährdet ist, wenn die nachhaltige Waldbewirtschaftung für die Waldbesitzer wirtschaftlich unattraktiv wird“, so Max v. Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst, am 12. Mai in einer Presseerklärung.

Laut Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats Waldpolitik zur Waldstrategie 2050 sei es aufgrund der sinkenden Holzerlöse fraglich, ob die Waldbesitzer trotz der vorhandenen Förderinstrumente auch zukünftig noch in der Lage sein werden, der Gesellschaft die Ökosystemleistungen wie bisher kostenfrei bereitzustellen. „Das Cluster Wald und Holz kompensiert rund 14 % der Emissionen in Deutschland. Diese Klimaschutzleistung gibt es bisher zum Nulltarif“, so Elverfeldt. Dieses Modell sei aber langfristig in Gefahr. Betroffen sind insbesondere Privatwaldbesitzer mit mittleren und größeren Betrieben, für die der Wald eine wesentliche Einkommensquelle darstellt.

Konkret schlägt Elverfeldt vor, die Honorierung an die CO2-Bepreisung zu koppeln und aus den Einnahmen des Energie- und Klimafonds zu finanzieren: „Im Mittelwert werden pro Hektar Wald rund 8 t Kohlenstoff im Jahr gespeichert. Bei dem aktuellen Preis eines Zertifikats im Emissionshandel von 25 €/CO2 ergibt dies eine Honorierung von 200 € pro Jahr und Hektar.“

Familienbetriebe Land und Forst

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