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Der Verband der Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayern/Thüringen ist Interessenvertretung der Branche auf nationaler und internationaler Ebene.

Holzverband weiter auf Fusionskurs mit DeSH

Vorstand und Beirat des Fachbereichs Sägeindustrie, Holzhandel und verwandte Industriezweige im Verband der Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayern/ Thüringen e.V. (VHK) haben am 19. April 2018 mit großer Mehrheit den Fusionskurs mit dem Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) bestätigt.

Angesichts der für Anfang 2019 geplanten Fusion des Fachbereichs Sägeindustrie, Holzhandel und verwandte Industriezweige im Verband der Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayern/Thüringen e.V. (VHK) mit dem Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) nahm das Thema künftige Verbandsstrukturen breiten Raum bei der Vorstands- und Beiratssitzung am 19. April 2018 in München ein.

Die Argumente jener Betriebe, die eine Alternativlösung zum auf der VHK-Mitgliederversammlung im vergangenen September beschlossenen Fusionskurs in Betracht ziehen, wurde auf der Sitzung sehr intensiv diskutiert. Abschließend haben jedoch Vorstand und Beirat mit 9:1 Stimmen den eingeschlagenen Fusionskurs bestätigt. Weitere Themen auf der Agenda waren unter anderem Logistik, Vermessung, Brandschutz, Verpackungsholz, Arbeits- und Tarifrecht sowie Ausbildung.

Der Vorsitzende der Sägewerkssparte im VHK, Hans-Peter Fickler:

„Für sachliche Kritik an unserer Arbeit sowie Verbesserungsvorschläge sind wir jederzeit dankbar. Denn nur durch die Rückmeldung engagierter Mitglieder lassen sich die Interessen der Betriebe optimal vertreten. Durch die angestrebte Fusion mit dem DeSH gewinnen wir einen starken Partner, mit dem wir die Verbandsarbeit in die Zukunft führen werden. Ziel ist eine starke bayerische Vertretung in München für bayerische Themen, gestärkt und eingebettet in die hervorragende Sacharbeit der Fachleute des DeSH für Land, Bund und Europa. Ich freue mich, dass Vorstand und Beirat den entsprechenden Mitgliedsbeschluss weiter mittragen. Denn ich bin überzeugt: Mit einer großen Mitgliederbasis, der fachlichen Unterstützung aus Wiesbaden und Berlin sowie einer politischen Interessenvertretung auf Bundes-, EU- und Länderebene werden wir die Anliegen unserer Mitglieder noch umfassender bearbeiten, unsere Sichtbarkeit erhöhen und damit die bayerischen Interessen noch effektiver vertreten.“

An der Sitzung nahmen als stimmberechtige Mitglieder teil:

Vorstände: Hans Peter Fickler (Vorsitzender), Karl Ehrl, Konrad Hahn, Christian Dahm, Jochen Winning.

Beiräte: Walter Dietrich, Robert Gattermann, Reinhard Müller-Gei, Matthias Obermaier, Wolfram Vorndran.

Gäste: Franz Schmid (Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes der bayerischen Sägeindustrie), Lars Schmidt (DeSH-Geschäftsführer)

VHK

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