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Holzpreise motivieren Waldbesitzer in Sachsen

Aus der Sicht des Sächsischen Waldbesitzerverbandes war das Jahr 2010 ganz nach dem Geschmack der Anbieter von Waldholz. Mit jedem neuen Quartal zogen Mengenwünsche und Preisbewertungen besonders der Verarbeiter von Nadelholzsortimenten an. Der Holzmarkt erlebte für die Waldbesitzer in Sachsen damit nach 20 Jahren speziell im Nadelsägeholz seine Deutsche Einheit und steuert weiterhin klar in Richtung europäische und weltweite Markt- und Preisvernetzung.

Weniger Prämien für Bündelung („Mobilisierung“), sondern zuerst lukrative Preise motivieren zur regen Rundholzbereitstellung. Wettbewerb auf der Anbieterseite von Waldholz, ein Jahr fast ohne Borkenkäfer, keinerlei Waldlager sowie Fernbezüge außersächsischer Sägewerke und von Industrieholzverarbeitern zeichnen die Situation.

Für das 1. Halbjahr 2011 kann bei stabilen Nachfragemengen von folgenden Preisspannen frei Waldstraße für Nadelstammholz Güte B/C, Stkl. 2b+ ausgegangen werden (in €/Fm): Fichte 85 bis 95, Kiefer 65 bis 75, Lärche 85 bis 90. Für Paletten-/Käferholz Nadel C/D 2a+ werden 50 bis 55 und für Hartlaubholz C/D 2b+ 50 bis 60 €/Fm erwartet. Das Preisniveau beim Industrieholz (in €/Rm): Nadel 26 bis 30; Hartlaub/Birke 28 bis 32; Pappel, Weide 19 bis 21. Die Preise für Energie- und Brennholz schwanken stark je nach Region und Dimension: 15 bis 30 €/Rm.

SWBV

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