Holzverkauf und Holzpreise

Holzpellets sind auch im Dezember preisstabil

Saisonüblich sind Pellets im Dezember leicht im Preis gestiegen, liegen aber weiter unter Vorjahresniveau. Wie das Deutsche Pelletinstitut GmbH (DEPI) berichtet, kostet eine Tonne (t) im Durchschnitt 233,23 € (Abnahme 6 t). Das sind 1,5 % mehr als im November, aber 9,4 % weniger als im Vorjahr.

Der Kilopreis beträgt entsprechend 23,32 ct, die Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets kostet 4,66 ct. Zu Heizöl besteht wieder ein Preisvorteil von 12,8 %, zu Erdgas beträgt er rd. 24 %. Als systemrelevante Dienstleistung ist die Auslieferung von Pellets nicht vom „Lockdown“ betroffen.

„Wie erwartet gibt es im Winter einen leichten Anstieg. Von starken Preisschwankungen anderer Brennstoffe zeigen sich die Presslinge aber unbeeindruckt“, sagte DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. So liegt der Jahresdurchschnittspreis 2020 mit 237,28 €/t 5,5 % unter dem des Vorjahres (251,22 €/t).

Qualität ist beim Pelletkauf das A und O. Zertifizierte Händler, die das ENplus-Zeichen nutzen dürfen und deren Mitarbeiter vom DEPI geschult wurden, listet die Seite www.enplus-pellets.de.

Regionalpreise

Beim Preis für Holzpellets ergeben sich im Dezember 2020 regional folgende Unterschiede (Abnahmemenge 6 t): In Süddeutschland sind Pellets mit 229,58 €/t erneut am günstigsten. In der Mitte der Republik kosten die Presslinge 233,51 €/t, in der Region Nord/Ost 237,72 €/t. Größere Mengen (26 t) werden im Dezember 2020 zu folgenden Konditionen gehandelt:

  • Süd: 215,54 €/t,
  • Mitte: 216,64 €/t,
  • Nord/Ost: 219,72 €/t (alle inkl. MwSt.).

DEPI-Pelletpreis

Der DEPI-Pelletpreis wird seit 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht, bis Oktober 2020 vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV). Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 der jeweiligen Abnahmemenge (Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.) – deutschlandweit und in drei Regionen. Beim DEPV ist ein DEPV-Pelletpreis für Lieferverträge (netto) abrufbar.

Quelle: DEPI