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Die Holzpackmittelindustrie steigerte die Produktion weiter

Holzpackmittelindustrie 2017 mit Produktionsplus

Die Holzpackmittelindustrie in Deutschland konnte im Jahr 2017 ihre Produktionsmengen weiter steigern.

Die Fertigung von Paletten aus Holz legte bei den HPE-Betrieben mit mindestens 20 Beschäftigten um 7,3 % zu. Der korrespondierende Produktionswert kletterte dabei nur um 5,3 %, was auf einen leichten Rückgang der Durchschnittspreise schließen lässt. In Stückzahlen ausgedrückt: Während 2016 mit fast 103 Mio. Stück erstmals die 100-Millionen-Grenze überschritten wurde, betrug die Produktionsmenge im Jahr 2017 bereits rund 110 Mio. Paletten.

Auch bei den Kisten ging es mit der Nachfrage ordentlich aufwärts: Hier legte die Menge des verarbeiteten Holzes von 2016 auf 2017 um gute 14,6 % auf rund 1,6 Mio. m³ zu. Leicht rückläufig war bei den Kisten lediglich der Produktionswert, der 2017 um 2,2 % sank.

Palettenproduktion (Menge in 1.000 St.) in Deutschland 2015 bis 2017. Quelle: HPE/Statistisches Bundesamt

„Insgesamt spiegelt sich in den deutlich gestiegenen Fertigungsmengen die gute konjunkturelle Lage, die sowohl im Inland als auch zunehmend im Ausland zu einer erhöhten Nachfrage nach Ladungsträgern und Verpackungen aus Holz geführt hat“, so der Geschäftsführer des Bundesverbandes Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE), Marcus Kirschner.

Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. ist ein Fachverband mit mehr als 400 überwiegend inhabergeführten Unternehmen aus allen Bereichen der Holzpackmittelindustrie, die etwa 80 % des Branchenumsatzes von rund 2,3 Mrd. € repräsentieren. Der hochgerechnete Holzbedarf der Branche liegt – inklusive der Kleinbetriebe unter 20 Mitarbeitern – bei rund 6 Mio. m³.

HPE/DS

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