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Holzmarkt sichert nachhaltige Waldbewirtschaftung im Privatwald Brandenburgs

Nach Auffassung des Waldbauernverbandes Brandenburg besteht eine langfristig steigende Nachfrage nach Holz aller Baumarten und Güteklassen für die stoffliche und energetische Verwertung. Die Waldbesitzer können auf dieser Grundlage eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und Beschäftigung sichern.
Beim Stammholz lang lässt sich zurzeit Kiefer und Buche (schlechte Qualitäten) gut absetzen. Nadelholz frei Waldstraße gerückt erzielt (Stand Ende Juni): ISN 29,00 €/Rm; Kiefer LAS 55,00 bis 72,00 €/Fm; Kiefern-Stammholz Güte B/C, Stkl. 1b bis 4a erlöst 57,00 bis 70,00 €/Fm. Nadelholz in Selbstwerbung erzielt durchschnittlich für SN OSB/MDF-Qualität 21,55 €/Rm; LAS je kommt je nach Stkl. auf 38,00 bis 49,00 €/Fm. Buche wird zu folgenden Preisen vermarktet: ISL 30,00 €/Rm; B 80,00 €/Fm; C 58,00 €/Fm; D 47,00 €/Fm.

Probleme bestehen besonders im Kleinprivatwald bei der Bündelung von Waldflächen und Vermarktungsmengen als Voraussetzung für optimale Erträge. Professionell geführte forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse können für ihre Mitglieder das Holz optimal ernten und vermarkten.

Die Forstwirtschaftliche Vereinigung Brandenburg w.V. (FVB) übernimmt für ihre Mitglieder die Holzernte und Vermarktung. Im ersten Halbjahr 2011 wurden 21000 Fm verkauft und ein Umsatz von etwa 1 Mio. € realisiert. Auch wenn mit 45 €/Fm Reinertrag das Vorkrisen-Niveau nicht erreicht wurde, sind die Experten von der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Brandenburg für die kommenden Monate verhalten optimistisch.

fp/FVB

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