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Holzmarkt in Österreich Februar 2011

Obwohl der Schnittholzabsatz vor allem in Italien noch nicht in Schwung gekommen ist, herrscht bei Nadelsägerundholz konstant gute Nachfrage nach allen Sortimenten und Holzarten. Bei mittlerer bis guter Versorgung fließt das erzeugte Rundholz zügig zur Sägeindustrie ab, die Werke sind weiterhin voll aufnahmefähig. Rundholzimporte aus dem Süddeutschen Raum und Tschechien sind aufgrund des dort hohen Preisniveaus wenig attraktiv. Die Preise für Nadelsägerundholz haben sich auf ansprechendem Niveau weiter stabilisiert.

Eine Belebung des Marktes für Rotbuchensägerundholz ist für die laufende Einschlagsaison nicht mehr zu erwarten, wohingegen der Bedarf an Eiche und Pappel bei attraktiven Preisen nur schwer zu decken ist. Ahorn ist ebenfalls zu Vorjahrespreisen gut nachgefragt. Alle drei Wertholzsubmissionen der Waldverbände haben bei gestiegenem Angebot mit einem Durchschnittserlös von € 416,- je Festmeter wieder ein sehr gutes Ergebnis gebracht.

Der Markt für Zellstoff befindet sich derzeit im Gleichgewicht, der Preis für Langfaserzellstoff liegt unverändert bei 950 US-Dollar je Tonne. Der Bedarf der österreichischen Papier- und Zellstoffindustrie an Industrierundholz ist anhaltend hoch. Die Preise für Faser- und Schleifholz sind im ersten Quartal 2011 deutlich gestiegen. Der Absatz von Buchenfaserholz läuft problemlos, zum Teil wird auch Sägerundholz schlechterer Qualität in eigenen Verträgen zu entsprechenden Preisen mit übernommen. Alle Plattenholzsortimente werden zu sehr auskömmlichen Preisen rege nachgefragt.

Alle Sortimente Energieholz sind rege nachgefragt. Aufgrund der gestiegenen Preise bei den Sägenebenprodukten greifen Großabnehmer verstärkt auf Waldhackgut zurück, regional sind die Preise gestiegen.

LK Österreich

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