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Holzmarkt in Tschechien

In der Tschechischen Republik konnten sich die Preise für Nadelstammholz zwischen dem Tief zum Jahresbeginn 2009 und Anfang 2012 wieder deutlich von den Rückschlägen durch Kyrill erholen. Anschließend war auch in Tschechien eine hohe Konkurrenz um Absatzmärkte spürbar, so dass aus kalkulatorischen Gründen der Druck auf die Rundholzpreise fast stetig zunahm. Vornehmlich aufgrund dieses Marktumfeldes tendierten die Rundholzpreise trotz einer recht hohen Konkurrenz um den Rohstoff seitwärts. Diese Seitwärtsbewegung ging im Jahr 2014 in einen leicht fallenden Trend über, der sich zum Ende des Jahres 2015 verstärkt hat und bis zuletzt anhält.
Nach einem deutlichen Anstieg im ersten Vierteljahr 2015 gaben die Preise von Fichtenstammholz bis zum vierten Quartal 2016 deutlich nach und lagen zuletzt mit 72,20 €/Fm um 7,6 % unter Vorjahresniveau. Auch die Preise von Kiefernstammholz stiegen im ersten Vierteljahr 2015 deutlich an, gaben seitdem aber wieder deutlich nach. Binnen Jahresfrist verbilligte sich Kiefer AB um 5,3 % auf 57,00 €/Fm.
Der Preisverlauf bei Buche war nach Kyrill dem des Nadelholzes ähnlich. Seit 2011 ist im Gegensatz zum Nadelholz eine relativ stabile Seitwärtsbewegung zu erkennen. Für Buche errechnet sich im Vorjahresvergleich ein Preisrückgang um 9,3 % auf 54,80 €/Fm. (Referenzkurs: 1 EUR = 27,03 CZK).
HMI, Quelle: Tschechisches Amt für Statistik

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