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Holzmarkt in Tschechien

Nadelstammholz. Tschechien exportierte im Jahr 2014 mit 2,32 Mio. Fm beinahe so viel Nadelstammholz wie im Jahr zuvor. Fast die gesamte Menge ging an die beiden Länder Deutschland und Österreich. Nach Deutschland ging mit 1,19 Mio. Fm gut ein Drittel mehr als im Jahr zuvor. Einen kräftigen Rückgang um fast ein Viertel auf 1,11 Mio. Fm verzeichneten die Lieferungen nach Österreich.
Die Ausfuhren in weitere Länder waren so gering, dass sie quasi unbedeutend sind. Im Vergleich zu den Exporten fallen die Importe von Nadelstammholz mit einem Minus um 4 % auf 175.000 Fm recht gering aus. Trotz eines Rückgangs um fast ein Zehntel blieb die Slowakei der wichtigste Lieferant (78.300 Fm). Sprunghafte Zuwächse auf 69.000 Fm verzeichneten die Einfuhren aus Polen. Die Importe aus Deutschland reduzierten sich um gut ein Drittel auf 25.000 Fm.
Nadelindustrieholz. Im Jahr 2014 wurde mit 4,6 Mio. Fm drei Mal so viel Nadelindustriholz exportiert wie importiert. Wie beim Stammholz waren Deutschland und Österreich fast die einzigen nennenswerten Abnehmer. Beide Länder nahmen im Jahr 2014 etwa die Hälfte mehr ab als im Vorjahr. Nach Deutschland gingen mit 2,6 Mio. Fm rund 600.000 Fm mehr als nach Österreich.
Die Einfuhr von Nadelindustrieholz stieg im vergangenen Jahr um 5 % auf 1,67 Mio. Fm. Nachdem aus der Slowakei drei Zehntel mehr importiert wurden als im Jahr 2013, aus Polen dagegen 16 % weniger, tauschten diese beiden Länder ihre Plätze auf der Rangliste der bedeutendsten Lieferländer. Die Importe aus Weißrussland legten zwar um die Hälfte zu, mit 232.000 Fm besteht aber noch ein großer Abstand zu den Einfuhrmengen aus Polen (588.000 Fm).
HMI/Quelle: Eurostat

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