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Holzmarkt in Schweden

Zwischen den Höchstwerten zu Beginn des Jahres 2011 und Mitte 2014 waren die  Nadelstammholzpreise in Schweden um fast ein Viertel gesunken. Im Anschluss war bis Ende 2015 eine spürbare Aufwärtsbewegung zu beobachten, die auf eine dauerhafte Trendwende hoffen ließ. Dies hat sich im Nachhinein nicht bestätigt: Bis Ende 2017 gaben sowohl die Preise für Fichte als auch Kiefer erneut deutlich nach. Hoffnung macht allerdings die Entwicklung im Jahr 2018: Vor allem zwischen dem zweiten und dritten Quartal zeigt sich eine rasante Aufwärtsbewegung, die auch im kommenden Jahr anhalten könnte. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Preisentwicklung in Euro stark durch Wechselkursschwankungen beeinflusst ist. Bei Betrachtung der Preisentwicklung in Landeswährung errechnet sich ein noch stärkerer Preisanstieg. (Referenzkurs im Dezember 2017: 1 € = 9,9370 SEK; Dezember 2018: 1 € = 10,2766 SEK).

Bei Kiefernstammholz war der Preisverlauf vom vierten Quartal 2017 zum vierten Quartal 2018 je nach Landesteil recht unterschiedlich: Während im Norden ein marginaler Anstieg um 0,7 % zu beobachten war, sind die Preise in der Landesmitte deutlich um 3,9 % gestiegen. Für den Süden errechnet sich sogar ein Plus um 6,5 %. Nachdem aufgrund der geringen Einschlagsmenge der Norden weniger ins Gewicht fällt, wirkte sich dies nur in untergeordnetem Maße auf den Landesdurchschnitt aus.

Ähnlich war der Unterschied in der Preisentwicklung bei Fichtenstammholz: Im Norden ein Rückgang um 0,4 %, in der Landesmitte ein Anstieg um 7,0 % und im Süden dagegen nur ein leichtes Plus von 1,9 %.

HMI/Quelle: Skogsstyrelsen

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