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Holzmarkt in Schweden

Die schwedischen Nadelstammholzpreise sind seit den Höchstwerten zu Beginn des Jahres 2011 auf Talfahrt. Zur Mitte des Jahres 2014 deutete sich an, dass dieser Abwärtstrend nun gestoppt sei, denn bis zum Ende 2015 legten die Preise wieder spürbar zu. Damit schien eine Trendwende eingeleitet zu sein.
Nachdem die Preise jedoch im Verlauf dieses Jahres wieder deutlich gesunken sind, hat sich dieser Anschein nun nicht bestätigt. Ob sich stattdessen der seit fünf Jahren anhaltende Abwärtstrend fortzusetzen wird, bleibt aber abzuwarten.
Fichte notierte im zweiten Vierteljahr 2016 mit 54,90 €/Fm um 1,6 % niedriger als im entsprechenden Vorquartal, während die Kiefernpreise mit 49,10 €/Fm sogar um 2,1 % sanken. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal errechnet sich für Fichte ein spürbares Minus von 1,3 %, die Preise für Kiefer sanken um 3,9 %. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Preisentwicklung in Euro stark durch Wechselkursschwankungen beeinflusst ist.
HMI/Quelle: Skogsstyrelsen

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