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Holzmarkt in Rheinland-Pfalz

Die Landesforsten Rheinland-Pfalz haben die zum Einschlag für das zweite Halbjahr 2013 vorgesehenen Mengen größtenteils vertraglich fixiert.
Nachfragebedingt sind die Preise für Fichtenstammholz v.a. in nördlichen Regionen und in der Nähe zur belgischen Grenze gestiegen, wobei die Nachfrage u.a. durch Versorgungsängste nordrhein-westfälischer Säger nach oben getrieben wurde. Der Bedarf französischer Abnehmer ist dagegen aufgrund wirtschaftlich angespannter Situation in Frankreich geringer. So stiegen die Preise für das Leitsortiment Fichte B 2b je nach Region um 1 bis 5 EUR/Fm auf 98 bis 100 EUR/Fm.
Zumindest für einen Teil der Preiserhöhungen ist verantwortlich, dass das Angebot in der zweiten Jahreshälfte geringer ausgefallen ist als in den vergangenen Jahren. Während bisher das Verhältnis der angebotenen Mengen im ersten zum zweiten Halbjahr etwa bei 40 zu 60 lag, hat sich die Situation nun zu 50 zu 50 verschoben. Als weiterer Faktor wird auch die Einschlagszurückhaltung im Kommunal- und Privatwald genannt.
Nennenswerte Mengen Nadellangholz in Palettenqualität 1b¹ bis 2b+ wurden zu 55 bis 62 EUR/Fm verkauft. Für Nadelholz-Abschnitte Palette wurden 36 bis 40 EUR/Rm vereinbart.
Die Nachfrage nach Douglasie ist ebenfalls relativ hoch zu Preisen, die etwa 3 € über denen von Fichte liegen.
Der Markt für Kiefer ist vergleichsweise ruhig. Gelegentlich wird Sommerkiefer zu etwa 73 EUR/Fm vermarktet.
Bei Industrieholz mehren sich die Anzeichen für einen erhöhten Bedarf der Industrie. Vor allem Schleifholz scheint gefragter zu sein.
Holzmarktinfo

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