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Holzmarkt in Österreich im 3. Quartal 2013

Die Vermarktungszahlen der Waldverbände Österreichs zeigen für das 3. Quartal 2013 einen deutlichen Aufwärtstrend. Der organisierte Kleinwald hat demnach um 18 % mehr Holz bereitgestellt als im Vergleichszeitraum 2012. Die gemeinschaftliche Holzvermarktung konnte mit Ausnahme von Tirol in allen Bundesländern gesteigert werden und betreffen vor allem Sägerundholz.
In Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark fielen die Steigerungen im Durchschnitt mit über 25 % besonders hoch aus. Über alle drei Quartale gesehen, konnte die witterungsbedingte Mindermenge der ersten beiden Quartale mehr als ausgeglichen werden. „Die deutlichen Mehrmengen zeigen, dass stabile Rahmenbedingungen am Holzmarkt die Waldbesitzer zu Mehrnutzungen animieren“, zeigt sich Rudolf Rosenstatter, Obmann Waldverband Österreich, überzeugt.
Die Vermarktungsmenge des Sortimentes mit der höchsten Wertschöpfung, dem Sägerundholz, betrug mit rund 70 % an der gesamten Vermarktungsmenge knapp 387.000 Fm. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde somit um 20 % mehr Sägerundholz bereitgestellt.
Mit einem Plus von 18 % beim gemeinschaftlich vermarkteten Industrierundholz gegenüber 2012 wurde auf die rege Nachfrage marktkonform reagiert.
Erfahrungsgemäß steigt kurz vor Beginn der Heizsaison auch die Nachfrage nach Energieholz an. Dieser Trend spiegelt sich in einem Plus von 10 % bei der Energieholzmenge wider.
„Die guten Rahmenbedingungen am Holzmarkt wurden von den Mitgliedern der Waldverbände erkannt und genutzt. Die Beratungsaktivitäten der Landwirtschaftskammern und Waldverbände hinsichtlich einer frühzeitigen Nutzung in den Sommermonaten zeigen Wirkung. Wir leisten damit einen bedeutenden Beitrag zu einem ganzjährig, kontinuierlichen Holzfluss zum Wohle der gesamten Wertschöpfungskette“, betont der Obmann abschließend.
LK Österreich

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