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Holzmarkt in Österreich

Holzmarkt in Österreich

Die Landwirtschaftskammer Österreich hat den Holzmarktbericht Mai 2017 veröffentlicht. Demnach sind die österreichischen Sägewerke gut mit Nadelsägerundholz bevorratet. Aufgrund der guten Absatzlage am Schnittholzmarkt ist die Nachfrage größtenteils rege.
Das Leitsortiment Fichte B, 2b liegt zwischen 87 und 97 €/Fm. Probleme gibt es jedoch bei Starkholz minderer Qualität, weil durch die Schließung des Starkholz-Sägewerks Pröbstl in Deutschland Rundholz auf den Vorarlberger Markt drückt.
Ähnliche Schwierigkeiten bestehen auch aufgrund der hohen Schadholzimporte aus Slowenien in Kärnten.
Die Nachfrage nach Kiefer ist verhalten und nur schwer absetzbar. Lärche hält ihr sehr hohes Preisniveau.
Die Standorte der Zellstoff-, Papier- und Plattenindustrie sind sehr gut mit Nadelindustrierundholz sowie anfallenden Sägenebenprodukten bevorratet. Die Zufuhr ist in Abhängigkeit von Standort und Sortiment kontingentiert. Grundsätzlich wird aber seitens der Industrie volle Aufnahmefähigkeit für heimisches Holz signalisiert. Es kommt sogar zum Export von Plattenholz durch einzelne Werke, um in Ländern mit schlechter Versorgung den Betrieb aufrechterhalten zu können. Rotbuchenfaserholz wird bei guter Bevorratung zu stabilen bis gestiegenen Preisen nachgefragt. Die Absatzsituation bei Eschenfaserholz ist im Vergleich zum Vormonat unverändert schwierig.
Die Nachfrage nach Energieholz nimmt jahreszeitlich bedingt wieder ab. Zusatzmengen guter Qualität können abgesetzt werden, der Verkauf minderer Qualität bleibt weiterhin schwierig.
Landwirtschaftskammer Österreich

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