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Holzmarkt in Österreich

Holzmarkt in Österreich

Aus dem Marktbericht Oktober 2016 der Landwirtschaftskammer Österreich: Die Standorte der österreichischen Sägeindustrie sind überwiegend gut mit Nadelsägerundholz bevorratet, wodurch es auch zu Engpässen bei der Zufuhr kommen kann. Aufgrund hoher Importmengen an Kalamitätsholz aus dem benachbarten Tschechien und Slowenien besteht in Österreich größere Nachfrage nach frischem Fichtennadelsägerundholz. Dementsprechend konnten bei den Preisabschlüssen für das 4. Quartal 2016 leichte Preisverbesserungen erzielt werden. Insgesamt haben sich die Preise gefestigt, weil in Österreich die befürchteten Käferholzmengen nicht angefallen sind. Der Absatz der Weißkiefer gestaltet sich vor allem in der Steiermark schwierig.
Wie im Vorjahr hält am Laubsägerundholzmarkt der Aufwärtstrend bei der Eiche für alle Qualitäten an. Die äußerst rege Nachfrage schlägt sich in steigenden Preisen nieder, wobei der Zenit noch nicht überschritten sein dürfte. Auch die Nachfrage nach Rotbuche ist durchaus gut. Ende Jänner 2017 werden von den Waldverbänden wieder Wertholzsubmissionen durchgeführt.
Die Nachfrage nach Nadelindustrierundholz ist verhalten, weil die Standorte der Zellstoff-, Papier- und Plattenindustrie bestens versorgt sind. Die Zufuhr ist teilweise streng kontingentiert, wodurch es wieder verstärkt zum Aufbau von Waldlagern kommt. Der Absatz ist meist nur im Rahmen bestehender Verträge möglich, die Preise sind auf niedrigem Niveau stabil.
Rotbuchenfaserholz wird bei sehr guter Bevorratung zu stabilen Preisen nachgefragt.
Der Energieholzmarkt ist im Vergleich zum Vormonat unverändert träge. Sehr hohe Holzlager und anhaltend geringer Bedarf treffen auf ein großes Angebot infolge der angefallenen Kalamitätsmengen im In- und Ausland. Der Bedarf an hochqualitativem Scheit- und ofenfertigem Brennholz ist ebenfalls spürbar zurückgegangen.
LK Österreich

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