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Preisentwicklung für Sägerundholz Fi./Ta.

Holzmarkt in Österreich

Wie die Landwirtschaftskammer Österreich in ihrem Holzmarktbericht Mai 2015 mitteilt, ist die Nachfrage nach Nadelsägerundholz derzeit verhalten, weil die Standorte der Sägeindustrie sehr gut bevorratet sind. Die Holzernteaktivitäten beschränken sich im Wesentlichen auf die Schadholzaufarbeitung, die Holzabfuhr erfolgt schleppend. An einigen Standorten ist die Zufuhr auch kontingentiert. Auch wenn der Holzanfall des Sturmtiefs „Niklas“ im Vergleich zum Gesamteinschlag gering ausfiel, haben die Preise vor allem in den Schadenszentren Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg merklich nachgegeben. Das Preisband für das Leitsortiment der Fichte hat sich vergrößert und befindet sich zwischen 85,00 und 101,00 €/Fm.
Die Standorte der Papier-, Platten- und Zellstoffindustrie sind sehr gut mit Nadelindustrierundholz bevorratet. Aufgrund des Revisionsstillstandes in Gratkorn sowie den noch laufenden Reparaturarbeiten in Pöls ist der Holzbedarf entsprechend gering. Folglich ist die Zufuhr streng kontingentiert. In Niederösterreich erfolgte eine Preisreduktion um 2 €, in den restlichen Bundesländern sind die Preise stabil.
Mehrmengen an Buchenfaserholz aus dem Eisbruch werden aufgrund einer sehr guten Versorgungslage verhalten nachgefragt. Auch hier ist die Abnahme kontingentiert.
Die Nachfrage nach Energieholz ist der Jahreszeit entsprechend verhalten. Aufgrund des geringen Verbrauches in der vergangenen Heizperiode sind die Heizwerke sehr gut mit Rohstoff bevorratet. Der Absatz ist meist nur im Rahmen der abgeschlossenen Verträge möglich. Anfallende Brennholzsortimente im Zuge der Schadholzaufarbeitung sollten auf Lager gelegt werden, um den Bedarf an qualitativem Brennholz in den kommenden Saisonen decken zu können.
Landwirtschaftskammer Österreich
Preisentwicklung für Sägerundholz Fi./Ta. B

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