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Holzmarkt in Österreich

Holzmarkt in Österreich

Wie die Landwirtschaftskammer Österreich in ihrem Marktbericht November 2013 mitteilt, ist die Nachfrage nach Nadelsägerundholz unvermindert hoch. Die Rundholzlagerstände bei den Sägewerken sind nach wie vor unterschiedlich. Die Einschlagstätigkeit ist insbesondere im Kleinwald durch die Beratung der Landwirtschaftskammern und der Waldverbände aktuell rege. Das anfallende Holz fließt rasch und kontinuierlich ab, es bestehen kaum Waldlager. Die Preise für Nadelsägerundholz haben sich auf sehr attraktivem Niveau weiter gefestigt.
Der Laubsägerundholzmarkt stellt sich am Beginn der Einschlagsaison differenziert dar. Dem Trend der Vorjahre folgend, sind dünklere Holzarten wie Eiche sowie Buntlaubholz rege nachgefragt.
Ende Januar/Anfang Februar 2014 werden von den Waldverbänden an den Standorten Heiligenkreuz (NÖ), St. Florian (OÖ) und Großwilfersdorf (Stmk.) wieder Wertholzsubmissionen durchgeführt, es wird ebenfalls eine rege Nachfrage erwartet. In diesem Zusammenhang wird auch darauf hingewiesen, dass die Nachfrage nach Ahorn stark zurückgegangen ist.
Keine Verbesserung ist beim Absatz von Rotbuche zu verzeichnen, die Preise bewegen sich auf dem unattraktiv niedrigen Vorjahresniveau.

 

Die Papier-, Zellstoff- und Plattenindustrie ist gut mit Industrierundholz versorgt, bleibt jedoch für alle Sortimente aufnahmefähig. Die Preise sind stabil. Die Abnahme von Buchenfaserholz durch die Fa. Lenzing erfolgt bei ebenfalls stabilen Preisen problemlos, der Preis für Viskosefaser ist aber deutlich eingebrochen.
Der Energieholzmarkt verläuft ruhig. Der Bedarf der Haushalte an trockenem Ofenholz ist sehr groß.
 
Landwirtschaftskammer Österreich

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