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Holzmarkt in Österreich

Holzmarkt in Österreich

Trotz verhaltener Konjunktur ist die Nachfrage nach allen Nadelsägerundholzsortimenten ausgesprochen gut, so die Landwirtschaftskammer Österreich im Holzmarktbericht Juli 2013.

Im Mai/Juni war in einigen Bundesländern  ein deutlicher und sprunghafter Anstieg der Holznutzungen merkbar, was bei einzelnen Sägewerken zu kurzzeitigen Übernahmeengpässen geführt hat.

Nun sind alle Sägewerke wieder voll aufnahmefähig. Aktuell werden primär in höheren Lagen Scheebruchschäden und Windwürfe aus dem Winter fertig aufgearbeitet und Pflegeeingriffe durchgeführt. Das anfallende Holz fließt rasch und kontinuierlich ab, es bestehen keine Waldlager. Die Preisspanne für das Leitsortiment bei Fichte hat sich weiter vergrößert, mittlerweile werden für gute Qualitäten und größere Mengen bis zu 105,- EUR/Fm (netto) erzielt. Nach den Hochwasserereignissen sind nach wie vor viele Forststraßen unpassierbar. Nach deren Sanierung bis zum Spätsommer sollte auch dort wieder ein verstärkter Holzfluss möglich sein.

Die Nachfrage der Papier-, Zellstoff- und Plattenindustrie nach Industrierundholz ist auch wegen des verringerten Anfalls an Sägenebenprodukten anhaltend hoch. Die Standorte sind für alle Sortimente voll aufnahmefähig. Die Preise für Schleif- und Faserholz sind stabil, für Mengen aus einzelnen „Durchforstungsaktionen“ werden für Schleifholz bis zu 50,- EUR/Fm (netto) bezahlt.

Es wird dringend empfohlen, die sehr guten Absatzmöglichkeiten für Rundholz auch im Sommer zu nutzen und mit der Holzernte nicht ausschließlich auf den Winter zu warten.

 

Der Energieholzmarkt verläuft ruhig. Es wird wieder eine hohe Nachfrage nach hochqualitativem Scheit- und Stückholz erwartet. Dieses Sortiment sollte vorausschauend und ausreichend produziert werden. 

LK Österreich

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