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Nadelsägerundholzmarkt

Holzmarkt in Österreich

Die Sturmereignisse von Anfang Februar haben in Österreich nur in vom Borkenkäfer aufgelichteten Beständen zu kleinflächigen Würfen geführt. Aufgrund des frühen Zeitpunktes im Jahresverlauf sind die angefallenen Holzmengen im saisonalen Einschlag unterzubringen. Die für Waldbesitzer dringend erforderlichen Preisverbesserungen scheinen damit aber auch wieder einen Dämpfer bekommen zu haben.

Die zu Jahresbeginn am Nadelsägerundholzmarkt herrschende rege Nachfrage nach frischem Fichtensägerundholz hat mittlerweile wieder abgenommen. Die Waldbesitzer haben auf die leicht anziehenden Preise mit einem verstärkten Einschlag reagiert. Die guten Bedingungen für Holzernte und -abtransport haben zudem dafür gesorgt, dass die Standorte der österreichischen Sägeindustrie größtenteils wieder sehr gut mit Rundholz bevorratet sind. Teilweise kommt es sogar zu Kontingentierung bei der Zufuhr. Weiterhin wird über eine strenge Güteklassifizierung bei der Holzübernahme berichtet. Der Absatz von Kiefer ist nur sehr beschränkt möglich, die Nachfrage nach Lärche jedoch kaum zu bedienen.

Die Standorte der Papier-, Zellstoff- und Plattenindustrie sind mit Industrierundholz bestens bevorratet. Teils kontingentierte Zufuhr führt zu verzögerter Abfrachtung und zum Aufbau von Waldlagern. Neben diversen Bemühungen der Industrie, angebotene Mengen auch abzunehmen, versuchen einzelne Lieferanten das Überangebot durch Exporte zu reduzieren. Rotbuchenfaserholz kann bei guter Bevorratung, bei regional nach unten angepassten Preisen, abgesetzt werden.

Am Energieholzmarkt gibt es aufgrund des Faserholzüberangebotes und auch aufgrund der milden Temperaturen keine Entlastung. Mengen außerhalb von Langfristverträgen können nicht abgesetzt werden, die Lagerkapazitäten sind erschöpft.

LK Österreich/Red.

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